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GMX erinnert an 2-Faktor-Authentifizierung

Aus Nostalgie-Gründen schleppe ich eine GMX-Email-Adresse mit mir herum. Die wollte ich schon lang abschaffen. Denn ich habe eine bei Microsoft, bei Google und meine eigene Domain. Nun ist aber die GMX-Adresse noch da. Und ein großer Teil der Emails dort sind wirklich nur Spam. Aber ich bin eher zufällig auf eine Email von GMX selbst gestoßen. Und da muss ich doch etwas dazu aufschreiben.

Ich habe GMX eigentlich abgeschrieben. Es gibt so viele Tests, die die Tochter von United Internet als Spamschleuder hinstellen. Wie gesagt, ich schleppe die GMX-Adresse nur aus Nostalgie-Gründen mit mir herum. Falls ich mich mal irgendwo registrieren muss. Denn mir ging die Spam-Freudigkeit des deutschen Anbieters gewaltig auf den Keks. Man würde weniger Spam bekommen, wenn man einen kostenpflichtigen Account anlegt. Und dafür sehe ich keine Notwendigkeit.

Aber nun hat mich GMX doch überrascht. Denn sie raten dazu, den GMX-Zugang zu schützen. Man soll die Mobilfunknummer hinterlegen. Man wird die verifizieren lassen müssen. Und dann kann man „mal eben“ (oder so) das Passwort und dergleichen ändern. Im Zweifelsfall erhält die hinterlegte Handy-Nummer eben einen Kontakt von GMX. Im Werbedeutsch liest sich das so:

Lieber Herr Uhle,
mit E-Mail made in Germany schützt GMX Ihre E-Mail-Kommunikation und persönlichen Daten. Beim Zugang zu Ihrem Post .fach sind Sie gefragt: Schützen Sie ihn für den Fall, dass Sie einmal das Passwort dafür vergessen und nicht mehr auf Ihre E-Mails zugreifen können. Oder schlimmer: Für den Fall, dass Ihr Passwort in unbefugte Hände gerät.
Die beste Absicherung ist immer Ihre Mobilfunknummer: Hinterlegen Sie diese jetzt – schon können Sie im Falle des Falles jederzeit selbst ein neues Passwort erstellen. GMX Garantie: Ihre Mobilnummer verwenden wir ausschließlich, um Sie zu Sicherheitszwecken zu kontaktieren.

Will damit GMX andeuten, man würde nun wirklich gut sein? Ich meine, eine 2-Faktor-Authentifizierung gibt es bei der Konkurrenz doch schon ewig. Ich weiß nicht mehr, wie lang das her ist, dass ich bei Google oder Microsoft eine Handynummer hinterlegen musste, auf die ich dann einen Code geschickt bekam. Nun zieht eben GMX nach. Das ist löblich. Aber trotzdem betrachte ich GMX immernoch mit Argusaugen. Sie machen ihren Job eben nicht gut. Das machen andere besser. Oder sehen Sie das anders?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

7 thoughts to “GMX erinnert an 2-Faktor-Authentifizierung”

  1. Ich werde jetzt meine Email Adressen auch langsam peu à peu von GMX auf ein anderes Konto umstellen. Grund: Zunehmend Spam im Namen von GMX, die man gar nicht mehr als Spam kennzeichnen kann, weil das Kästchen davor fehlt. Kommt also immer wieder. Auf Anfrage nur eine pampige Antwort. Das wäre halt so, Könne man nichts machen.

  2. Hallo!

    Ich bin noch bei GMX (Freemail) und wäre bereit meine Mobilfunknummer für eine 2-Wege-Authentifizierung zu hinterlegen. Allerdings finde ich diese Option nicht?

    Denn der nach dem Login promiment angebotene Link „Postfach schützen: Handynummer hinterlegen!“ führt nur zu einer Eingabemaske, wo nichts von einer 2-Wege-Authentifizierung steht. Hier wird lediglich eine zusätzliche Passwort-Vergessen-Funktion angeboten. Aber die nützt mir nichts, wenn mein Login bereits von einem Dritten ausfindig gemacht wurde. Dann ist es zu spät. Dann kann er alles damit machen.

    Wenn ich in Google nach „gmx 2 wege authentifizierung“ suche, finde ich nichts – außer Ihrem Beitrag :-) Über die GMX-Hilfe-Funktion finde ich ebenfalls nichts. Wenn GMX die 2-Wege-Authentifizierung mittlerweile anbietet, war man beim Marketing sehr zurückhaltent…

  3. GMX bietet keine Zweifaktorauthentifizierungsoption an. Der Autor hat hier leider Mist gebaut und alles falsch verstanden. Die Angabe der Telefonnummer dient lediglich zur Passwortwiederherstellung bei Vergessen.

  4. Das wäre schon schön, wenn der Account dadurch sicherer würde. Die Realität sieht leider so aus: Gib uns deine Handynummer, damit jeder der dein Handy klaut und deine Mailadresse kennt auch gleich dein Mailkonto übernehmen kann.

    Allerdings: Würde 2-Factor wirklich angeboten, müsste man für IMAP und SMTP trotzdem ein anwendungsspezifisches Passwort festlegen.

  5. Ohne Spaß: Lösche bitte einfach diesen Artikel. Denn wenn man keine Ahnung hat, dann braucht man auch keine großen News verkünden. GMX ist nicht mal im Jahr 2017 fähig 2-Faktor-Authentifizierung anzubieten und interessiert sich einen scheiß ob ihren Kunden ein sicheres Konto haben.

    Ist der Artikel von GMX bezahlt oder warum wurde er noch nicht umbenannt??

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