Hintergründe zum Samsung-Ausfall

Entschuldigung, dass ich heute so viel Samsung im Blog habe. Aber es gibt nun einmal heute außergewöhnliches zu berichten. So habe ich ja heute von Samsung erzählt, dass sie nicht erreichbar gewesen wären. Dem war auch so. Aber nicht, weil sie nicht wollten. Es gab einen handfesten Grund dafür. Und den habe ich vorliegen.

Heute waren über Stunden diverse Dienste von Samsung nicht erreichbar. Der Messenger ChatON war betroffen, die Samsung Apps waren betroffen, die Samsung Webseite auch. Grund hierfür war ein Brand im SDS Data Center, wie Samsung Blog News aktuell berichtet. Klar, wenn es in dort brennt, also wahrscheinlich so etwas wie Kabelbrand war, dann werden sicherheitshalber alle Server und das gesamte Storage-Netz heruntergefahren, oder es wird geschwenkt. Bei der Universitätsklinik Leipzig hat so ein Schwenk im Testlauf auch mehrere Stunden gedauert, also ist so etwas durchaus denkbar und eben auch sinnvoll.

Der Brand bei Samsung fand im zentralen Rechenzentrum statt. Und nur deshalb, so scheint es, kam es zu einem so großen Ausfall von Diensten. Sollten Sie Smartphones und Tablets der Koreaner Ihr Eigen nennen, dann haben Sie heute vermutlich nicht allzu viel Freude an den Gerätschaften gehabt.

Ich hatte vorhin mitbekommen, dass zeitweise der Online Shop mal online, mal offline war. Mittlerweile hat sich aber die Situation wieder normalisiert. Aber die Umstände zum Brand, die sind durchaus interessant. Deshalb sollten Sie bei Interesse vielleicht doch zu Samsung Blog News schauen, um zu sehen, was da los war und was alles betroffen war.

Bislang gibt es noch kein offizielles Statement des Konzerns. Aber bei einem solchen großen Ausfall, wie der heute durch den Brand verursachte Ausfall, dürfte eine Mitteilung des Unternehmens nach sich ziehen. Das sollten Sie dann auch wieder bei Samsung Blog News lesen können.

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