Just-Info – Computerbild gegen Unister – Behauptungen doch richtig?

Die Leipziger Firma Unister liegt sich ja mit der angeblichen Computer-Fachzeitschrift Computerbild in den Haaren. Daher hatte das Portal Just-Info eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der es heißt, dass die Behauptungen bei dem Hamburger Bunte-Bilder-Blatt zentral falsch sind.

Laut aktuellen Erkenntnissen scheint das aber nicht zu stimmen. Es gibt wohl aktuelle Entwicklungen.

Ich habe ja bereits darüber philosophiert, was ich von der Aktion halte: Unister hat einen gewissen Ruf. Entsprechende Bewertungen im Internet sprechen eine eindeutige Sprache. Trotzdem war ich der Meinung, die Bunte-Bilder-Zeitung übertreibt und schießt einfach mal wild ins Kraut.

Und ich bleibe auch dabei: Die Computerbild ist halt eine Bild-Zeitung. Sie ist ein Wurstblatt. Und sie berichtet oft nicht korrekt genug.

Aber dieses Mal scheint wirklich etwas dran zu sein. Ich kenne den Betreiber von Just-Info gut genug, um behaupten zu können, dass er nicht grundlos einen Artikel aus seinem Angebot entfernt. Und der in meinem Artikel genannte Beitrag ist nicht mehr verlinkt. Stattdessen schreibt der Betreiber von Just-Info, dass in dem Artikel „vermeintlich falsche Tatsachenbehauptungen“ standen. Daher ist es sinnvoll, diesen Beitrag zu entfernen. Weiter heißt es in der neuen Mitteilung:

Leider scheinen sich nun die Informationen über Unister doch zu bestätigen wie der aktuellste Beitrag der Bildzeitung und die Aufforderung der Rücknahme der Veröffentlichung zeigt[…]

Wie gesagt, die Firma Unister hat einen gewissen Ruf. Den haben Presseerzeugnisse mit „Bild“ im Titel aber auch. Ich bin mir unschlüssig, wie viel Wahrheit in den neuen Erkenntnissen liegt. Ich glaube weiterhin nicht daran, dass die Leipziger wirklich so skrupellos vorgehen, wie es die Hamburger beschreiben.

Die Webseite Netz-Trends hat den Unister-Gründer Thomas Wagner unter die Lupe genommen. Und damit eben auch Unister. Mein Eindruck ist, dass unterm Strich gegen Unister eine Neidkampagne läuft. Denn dass Unister erfolgreich wie selten eine andere Firma in dem Segment ist, lässt sich nun mal nicht bestreiten. Und das ruft nun einmal Neider hinter dem Ofen vor.

Es kann auch niemand bestreiten, dass sich Medien nie zu schade für eine gepflegte Schlammschlacht sind. Prominentestes Beispiel hier ist ja die Kampagne gegen Christian Wulff.

Demzufolge bleiben wir alle etwas cool und warten ab, was passiert. Dumm nur für Unister, dass dieses schwere Gewitter ausrechnet zur Reisezeit auf die Firma einpladdert. Vielleicht wurde aber genügend Vorsorge getroffen.

Was Sie auch interessieren könnte:

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.