Meine 5 Tech-Trends für 2013

So zwischen den Jahren hievt man sich eigentlich nur von Festivität zu Festivität. Zeit, um einmal darüber zu philosophieren, welche Trends in der Informationstechnik das kommende Jahr beeinflussen werden.

Ich verlasse mich hier nicht auf irgendwelche Studien, die es zweifelsohne gibt. Nein, hier geht es um mein Bauchgefühl.

1. Mobilität

Ich denke, im nächsten Jahr werden uns die Handyhersteller wieder mit Unmassen von neuen Spielzeugen beglücken. Das Samsung Galaxy S4 soll bevorstehen, Google will ein eigenes Handy bauen, Nokia will zurück an die Spitze mit seiner Lumia-Linie, Apple macht wieder seine Jünger glücklich. Zudem wird wohl der eine oder andere alternative Vorschlag in Sachen Handy-Betriebssystem das Licht der Welt erblicken.

Einen großen Machtkampf werden sich Google, Samsung und Apple liefern. Windows Phone wird weiterhin nur ein Nischendasein fristen. Dafür wird Samsung mit seiner geplanten Offensive zur Einführung von Tizen sorgen.

2. Cloud

“Gehen Sie in die Cloud!” Dieser Werbespruch wird wohl rekultiviert werden. Jeder große Dienstleister bietet eine Datenwolke an. Ob sie sich nun Microsoft, Apple, Amazon oder Google oder sonstwie nennen, sie werden sich mit Besonderheiten überbieten.

Dabei werden sich die Anbieter strengeren Sicherheitsfragen stellen müssen. Mich würde hier ganz stark interessieren, wie das die fast ausnahmslos amerikanischen Unternehmen machen wollen: EU-konformer Datenschutz.

3. HTML5

Mobile Dienste und Internet-Animationen werden mehr und mehr durch den neuen Standard HTML5 dominiert werden. Sicher ist, dass mehr und mehr Merkmale auf HTML5 abgestimmt werden, wie z.B. Video, dynamische Grafiken oder Online-Speicher.

Aus der Linux-Welt kommen wohl ganze Distributionen, die auf HTML5 aufbauen wollen. Und dadurch wurde die Zertifizierung vorangetrieben. Und soweit man liest, scheint das Ende der Flash-animierten Web-Ungetüme besiegelt zu sein.

4. Integrierte Systeme

Es wird wohl so kommen, dass mehr und mehr im Unternehmensbereich Appliances eingesetzt werden. So werden dann nahezu Geräte wie Blackboxen ausgestattet. Sehr stark auf dem Vormarsch dürften sich dabei die virtuellen Appliances befinden.

Bei Virtual Appliances handelt es sich um virtuelle Maschinen, die so konfiguriert sind, dass sie sofort einsetzbar sind. Damit werden Administrationsaufwände auf ein Minimum reduziert, was durchaus ein Kostenfaktor ist.

5. App Stores

Ja, es gibt den Google Play Store, den Samsung App Store, den Windows App Store usw. Ich denke aber, dass in Sachen Unternehmensanwendungen App Store Lösungen gestrickt werden. Damit hält man auch auf mobilen Geräten Unternehmensrichtlinien ein und erhöht den Datenschutz.

Fazit

Ich denke, die Zukunft wird sein, eine Beziehung zwischen Dienstanbieter und Dienstnutzer herzustellen. Ob es sich nun um Handynutzer, Datenverschicker oder Unternehmen handelt, die angebotenen Dienste müssen zu den Kundenansprüchen passen und reibungslos funktionieren. Deshalb wird sich auch in diesem Zuge der gesamte Bereich Helpdesk und Support gewaltig ändern. Nur wer Dienste am Laufen halten kann, wird langfristig erfolgreich sein.

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