Offener Beta-Test für Office 365

Nach rund einem halben Jahr wurde nach einem geschlossenen Beta-Test nun ein offener Beta-Test für den Online-Softwaredienst Office 365 gestartet. Nach der Registrierung erhält der Teilnehmer eine Einladungs-Email mit seinen Anmeldedaten. Und dann kann’s auch schon für eine unbegrenzte Teilnehmerzahl losgehen.

Office 365 ist ein Dienst, der auf Abonnements fußt. Die Beta-Phase für Office 365 soll angeblich noch 2011 enden. Richtet man über seinen Login Konten ein, werden diese dann nach dem Ende der Beta-Phase in 30-Tage-Testabonnements umgewandelt. Wird dann die fällige Gebühr entrichtet, sind die Abonnements aktiv. Mit anderen Worten: Microsoft kann es auch einfach.

Microsoft sieht viele Anlässe für Datenmigrationen. Diese sind in den Testabonnements nicht enthalten. Migrationen können für Abonnenten anstehen, wenn von lokalen Systemen oder vom bisherigen Online-Produkt „Business Productivity Online Services (BPOS)“ nach Office 365 migrirert werden soll.

Das Preisgefüge von Office 365 gestaltet sich wie folgt: Eine Standard-Ausführung namens „P1“ gibt es ab 5,25 € pro Nutzer und Monat. Geboten werden Email, Kalender, Adressbücher, öffentliche und nur per Login erreichbare Webseiten, die Office 2010 Web Apps für Word, Excel, Powerpoint und Support per Community. Die Ausführungen „E1“ bis „E9“ ab 9 € pro Nutzer und Monat bieten dazu Telefon-Support, gehostete Sharepoint- und Exchange Server. Für 22,75 € gibt es ein lokal installierbares Office, das für die Abonnement-Dauer aktiviert ist. Die teuerste Variante bietet zudem Internet-Telefonie.

Die zusätzlich zu den E-Varianten erhältlichen Bündel K1 und K2 sind für Nutzer ohne persönliche Arbeitsplatzrechner gedacht, bieten beschränkte Zugänge zu SharePoint und Exchange und kosten in den USA 4 (ohne Web Apps) beziehungsweise 10 Dollar (mit Web Apps) je Monat und Nutzer.

Trotz des Namens betrachtet Microsoft das Angebot mehr als Service für Unternehmen, die Sharepoint, Exchange und Lync nutzen möchten. Diese Produkte tauchten ja auch in Office-Namenskonventionen kurz auf: Sharepoint – Office Sharepoint Services, Exchange – Microsoft Office Exchange, Lync – Office Communications Server.

Ob Office 365 auch in Deutschland angenommen wird, bleibt abzuwarten. Deutsche Unternehmen sind ja traditionell eher konservativ eingestellt in Bezug auf Online-Dienste. Nähere Informationen zu Office 365 erhalten Sie bei Microsoft.

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