Office-Welt: Wie geht es weiter?

Ich habe ganz schön viele Schlagwörter unter diesem Artikel hingeworfen. Es geht mal wieder um die Office-Welt, weil da was passiert ist. Mit Euro Office ist nämlich ein neuer Player am Start. Und nein, soweit ich das beurteilen kann, hat das nichts mit Office.eu zu tun. Aber wenn wir uns alle mal ehrlich machen, ist da die Verwechslungsgefahr schon gegeben, oder? Also zählen wir mal auf: OpenOffice, LibreOffice, OnlyOffice, Collabora, Office.eu, Euro-Office und, und, und. Ist das nun gut oder schlecht?

Hauptsache, kein – igitt – Microsoft

Wenn man so im Fediverse herumguckt, wie dort die Office-Welt gesehen wird, dann sieht das Alles sehr danach aus, dass alles, was von Microsoft kommt, erst mal „igitt“ ist. Ich arbeite seit 16 Jahren für einen der weltweit größten Dienstleister für den US-Konzern. Ich mache für das eine oder andere Produkt von Microsoft Support. Und ich glaube, ich bin da auch ganz gut darin. Wir haben da seit über 30 Jahren eine Dienstleistung, die weltweit einzigartig ist.

Und wenn ich dann dort daher komme und mit Stolz von meiner Arbeit erzähle, also wie ein Linux-Experte von seiner Arbeit erzählt, kann es schon passieren, dass – wenn es mal eine Reaktion gibt – man förmlich das Naserümpfen herauslesen kann. Die Abfälligkeit, die mir da entgegen schlägt, ist förmlich zu riechen. „Wer Microsoft-Scheiß benutzt, hat sein Leben nicht im Griff“. Und diese Leute wollen mir dann erklären, wie die Office-Welt „richtig“ funktioniert.

Sie halten stolz die Fahne hoch, die nun Euro-Office heißt und deren Produktseite auf GitHub liegt, das eine Tochter von Microsoft ist. Kann man ja alles machen. Aber irgendwie wirkt das Alles wie diese lustige Geschichte von den Fridays-for-Future-Kids, von denen erzählt wurde, das sie auf ihre Demos zur Rettung des Klimas von den Eltern mit den dicken SUVs gebracht wurden und das Alles dann für Instagram mitgefilmt haben.

Und das macht müde. Ich würde mich ja freuen, wenn die Office-Welt diversifierter werden würde. Denn es ist nun mal so, dass der de-facto-Standard für Office-Produkte durch Microsoft besetzt wird. Und ein bisschen Konkurrenz tut da immer gut. Und sicherlich wird sich das Eine oder Andere in dem Bereich tun. Das stelle ich gar nicht in Frage. Ob es aber als Konkurrenz für Microsoft Office taugt, weiß ich nicht. Zumal ja Kundenfirmen – um die geht es ja bei mir – verlässlich arbeiten wollen.

Wie ändert sich denn die Office-Welt?

Wenn ich immer mal so aufzähle, was alles in Microsoft 365 enthalten ist, habe ich immer irgendeine Begegnung mit mindestens einer Tretmine. Leute, entspannt euch. Nehmen wir mal Office.eu: Die treten ernsthaft an, Microsoft 365 zu ersetzen. Dann müssen sie sich aber auch gefallen lassen, dass man dann sagt, dass das nicht reicht. Mir ist doch klar, dass Microsoft mit der vollen Microsoft 365 Suite eine Gelddruckmaschine am Start hat. Es ist nun aber mehr als Office.eu.

Und nein, ich mache keine Werbung für Microsoft. Ja, Leute, auch das wurde mir unterstellt. Da erhielt ich doch tatsächlich private Nachrichten und Emails mit dem Inhalt, dass ich „ein dreckiger, verlogener Mickysoft-Fanboy“ sei. Nein, bin ich nicht. Ich habe Ende der Achtziger den KC 85 und den KC 87 kennengelernt und die gesamten Neunziger hindurch mit dem Commodore Amiga 1200 gearbeitet. Erzählt mir also nicht, ich würde nichts anderes kennen. Aber in der Office-Welt sieht es halt anders aus.

Wenn ihr sagt, dass ihr eh nicht viel mehr als Briefe schreiben, Mails verwalten und sowas macht, ist das ja völlig in Ordnung. Erzählt mir aber nicht, dass das in Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern auch so ist. Können diese Unternehmen – und nur um die geht es – Microsoft 365 (Ich meine nicht „Word, Excel, PowerPoint, Outlook“) 1:1 mit Euro-Office, Office.eu oder irgendwas anderem ersetzen? Natürlich ändert sich die Office-Welt, aber halt nicht ohne Microsoft.

Ich freue mich darauf, mehr Konkurrenz zu Microsoft 365 zu sehen. Das ist doch keine Frage. Open-Xchange scheint eine Alternative zu Exchange zu sein, die was taugen könnte. Aber welcher Exchange ist gemeint? Ein Exchange Server, den eine Organisation im Rechenzentrum hat? Exchange Online als Teil von Microsoft 365? Das macht nämlich einen riesigen Unterschied. Ihr könnt mich da für doof halten und das für egal halten, aber das ist eine essentielle Frage.

Ich weiß, dass sich der Anbieter als Alternative zu beiden Versionen von Exchange sieht. Und natürlich ist im Markt bekannt, dass die öffentliche Verwaltung von Schleswig-Holstein von Exchange (Server oder Online) auf Open-Xchange umgestellt hat. Ich weiß aber auch von unseren Kunden, dass das nicht so leicht ging, wie es verkündet wurde. Das kannst du aber nicht im Fediverse erzählen, weil du dir sonst endlose Diskussionen aufhalsen wirst.

Also: Die Office-Welt ändert sich. Nennt aber eure Alternativen niemals 1:1-Ersatz für Microsoft 365. Nennt Open-Xchange eine Alternative zu Microsoft Exchange. Oder nennt Euro Office eine Alternative zu einem Teil von Office 365, das ein Teil von Microsoft 365 ist. Die Produkte haben alle ihre Einsatzzwecke, keine Frage. Und dieser Wettbewerb belebt die Branche. Insofern kann das doch dann nur positiv sein.

Was wird dann aus mir?

Unsere Kunden – darunter Multi-Milliarden-Euro-Konzerne – schätzen unsere Arbeit, weil wir eine Phalanx zwischen ihnen und den Herstellern darstellen. Wir haben eigenes Know How, das einfach mal durch jahrzehntelange Erfahrung gewachsen ist. Wir waren mal viel breiter in der Produktpalette aufgestellt. Aber entweder haben sich Kunden für reine Microsoft-Umgebungen entschieden, oder die Hersteller wollen sich in Sachen Service von niemandem mehr in die Karten gucken lassen.

So kam es, dass der mit Abstand größte Hersteller in unserem Portfolio Microsoft ist. Nehmen wir mal an, diverse Multi-Milliarden-Euro-Konzerne würden per Fingerschnipp auf Euro-Office / Open-Xchange umschwenken: Wäre ich dann meinen Job los? Vielleicht würde das die Open-Source-Gemeinde sogar freuen, weil die ohnehin unseren Service nicht verstehen. Aber nein, das wird wohl nicht passieren. Denn für uns ändert sich ja auch die Office-Welt.

Natürlich haben auch wir die Augen offen. Und wir tauchen gerade auch in die Alternativen ein. Es kann ja mal sein, dass ein Multi-Milliarden-Euro-Konzern glaubt, dass dieser mit Euro-Office besser unterwegs ist. Das passiert halt derzeit nicht. Dennoch muss man da zumindest das Wissen aufbauen, das dazu reicht, Rede und Antwort zu stehen und perspektivisch vergleichbaren Support zu leisten. Ja, das ist alles „Work In Progress“. Aber es wird uns nicht schaden.

Ob wir das dürfen? Wer sagt denn, dass das nicht der Fall ist? Ich arbeite in einem 13000-Köpfe-Unternehmen, das zwar ziemlich nah bei Microsoft steht, aber dennoch nie davon abhängig sein will. Die Frage, die bei einem wirtschaftlich arbeitenden Unternehmen halt immer gestellt wird, ist: Gibt es denn dafür einen Markt? Und ich glaube, das ist das eigentliche Problem von Dienstleistern wie meinem Arbeitgeber. Aber nein, es wird keine Zukunft ohne uns geben.

Wir werden da auch mitmischen. Wer sagt denn, dass wir nicht auch mal eine Phalanx zwischen einer deutschen Kreisverwaltung und Open-Xchange sein werden? Wer sagt denn, dass wir nicht auch in so einer Konstellation den Hersteller vor uns hertreiben? Alles ist im Fluss. Und mal ehrlich: Die Hersteller und Anbieter der Alternativen in der Office-Welt arbeiten auch gewinnorientiert. Da muss man denen schon auch auf den Füßen stehen.

Fazit

Es ist ja ein Witz, dass alle Welt daherkommt und erzählt, dass man nun einen Bogen um Microsoft macht, weil man nun einen Linux-Computer mit Euro-Office nutzt. Ohne Microsoft würde es Linux – soweit ich weiß – nicht mehr geben. Euro-Office „wohnt“ bei GitHub, was zu Microsoft gehört. Wenn ihr dem verhassten Konzern wirklich ein Schnippchen schlagen wollt, nehmt statt irgendeinem Office lieber Zettel, Stift und Brieftaube. Aber ich wollte ja nicht polemisch werden.

Nein, ernsthaft. Wenn die Office-Welt sich breiter aufstellen kann und nicht jeder bei „Office-Software“ an Microsoft 365 (was es ja nicht trifft) denkt, kann das nur gut sein. Ich hielt es immer für eine Gefahr, dass sich das Alles derart konzentriert hat. Aber statt von einem „Office-Killer“ zu schwadronieren, „an dem Mickysoft krepiert“, sollte man lieber sagen: Nu guck, da gibt’s ja Auswahl. Und ich glaube, bei so einer Haltung kann sich die Office-Welt durchaus enorm verbessern. Aber dahin ist es schon noch ein Stückchen Weg.

Einfach mal weitersagen

10 Kommentare zu „Office-Welt: Wie geht es weiter?“

  1. Ich finde den Beitrag insgesamt etwas zu pauschal formuliert. Gerade die Aussage, Linux würde es ohne Microsoft heute nicht mehr geben, erscheint mir deutlich überzogen. Dass Microsoft inzwischen viel zu Open Source beiträgt und Linux aktiv nutzt, steht außer Frage. Das bedeutet aber nicht, dass Linux von Microsoft abhängig wäre. Die Entwicklung des Kernels und des gesamten Ökosystems wird seit Jahrzehnten von einer Vielzahl an Unternehmen und tausenden Entwicklern weltweit getragen.

    Man kann durchaus anerkennen, dass Microsoft heute ein wichtiger Teil dieser Landschaft ist. Daraus aber abzuleiten, Linux würde ohne Microsoft nicht mehr existieren, halte ich für eine unzulässige Verkürzung. Ich würde es vielmehr umgekehrt formulieren: Microsoft braucht Linux heute mindestens genauso sehr, wie Linux an einigen Stellen von Microsoft profitiert. Gerade im Cloud-Geschäft, in Rechenzentren und bei vielen Entwicklungswerkzeugen ist Linux längst ein zentraler Baustein der Microsoft-Strategie.

    Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt aus meiner Sicht daher vor allem eines: Beide Seiten profitieren voneinander und beeinflussen sich gegenseitig. Das wird der Realität deutlich eher gerecht als die Behauptung, Linux wäre ohne Microsoft nicht mehr lebensfähig.

    Lorenzo

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    • Hallo Lorenzo, ich hoffe, du hast mitbekommen, dass Linux in diesem Artikel fast überhaupt keine Rolle spielt und es eigentlich nur darum geht, was derzeit in der Welt der Office-Produkte los ist. Aber wo wir bei Microsoft und Linux sind: Ich denke, ich kann durchaus behaupten, dass der Einfluss auf die Entwicklung von Linux derart groß ist, dass es Linux mindestens nicht so weit gebracht hatte, ohne dass Microsoft Milliarden in die Weiterentwicklung und die Forschung investiert hätte. Das weitergedacht, bin ich halt dabei, dass Linux so nicht mehr gäbe, wenn Microsoft nicht so viele Ressourcen dort reinwerfen würde.

      Aber wie gesagt, es ging um Office. Und aufpassen: Microsoft 365 ist ungleich Office. Steht auch alles unfassbar häufig hier im Blog in allen möglichen Artikeln.

      Antworten
      • Hallo Henning,

        mir ging es tatsächlich nur um diesen einen Nebensatz. Dass Microsoft heute erheblich zu Linux und Open Source beiträgt, bestreite ich gar nicht. Ich sehe jedoch einen Unterschied zwischen den Aussagen „Microsoft hat Linux stark vorangebracht“ und „Linux gäbe es ohne Microsoft nicht mehr“.

        Letzteres ist für mich eine sehr weitgehende Schlussfolgerung. Linux wurde über Jahrzehnte von einer Vielzahl von Unternehmen und der Community entwickelt und war bereits erfolgreich, als Microsoft eher Gegenspieler als Partner war. Microsoft ist heute ohne Zweifel ein wichtiger Akteur, aber eben einer unter vielen. Deshalb würde ich eher sagen, dass Microsoft und Linux heute voneinander profitieren, anstatt dass das eine nicht mehr ohne das andere existieren könnte.

        Der eigentliche Schwerpunkt deines Artikels ist natürlich ein anderer. Über diesen Satz bin ich nur gestolpert, weil er für mich deutlich absoluter klingt, als er sich sachlich begründen lässt.

        Lorenzo

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  2. »„Wer Microsoft-Scheiß benutzt, hat sein Leben nicht im Griff“. Und diese Leute wollen mir dann erklären, wie die Office-Welt „richtig“ funktioniert. Sie halten stolz die Fahne hoch, die nun Euro-Office heißt und deren Produktseite auf GitHub liegt, das eine Tochter von Microsoft ist.« 🤭

    https://www.henning-uhle.eu/informatik/office-welt-wie-geht-es-weiter

  3. Den Satz «Wer Microsoft-Scheiß benutzt, hat sein Leben nicht im Griff» würde ich mir niemals zu eigen machen. Er ist mir zu grob, zu pauschal, zu selbstgerecht. Und doch muss ich zugeben: Ich habe nach Jahrzehnten inzwischen alle Microsoft-Produkte von meinem iMac entfernt. Sogar SwiftKey, weil dafür neuerdings ein Microsoft-Konto nötig gewesen wäre.

    Das ist für mich keine kleine Sache. In meinem Berufsleben habe ich über viele Jahre fast ausschließlich mit Microsoft-Produkten gearbeitet, vor allem mit Office. Ich war begeistert von Excel und Access, habe programmiert und mir in den Firmen, in denen ich tätig war, einen gewissen Expertenruf erworben. Besonders Access hat mir Möglichkeiten eröffnet, die ich damals kaum für möglich gehalten hätte.

    Als EDV-Außenstehender habe ich einmal, ziemlich frei und gegen den Widerstand des IT-Leiters, eine Ersatzteilverwaltung samt Einsatzplänen für unsere Servicemitarbeiter entwickelt. Diese Lösung wurde in meiner Abteilung hervorragend aufgenommen. Die Erleichterungen waren einfach zu offensichtlich. Dass dieses Projekt so gut funktionierte, hat mich selbst überrascht. Und ehrlich gesagt: Ohne Microsoft wäre mir das damals kaum gelungen.

    Gerade deshalb ist mein heutiger Abstand zu Microsoft kein technischer Abgesang. Ich weiß sehr genau, was diese Programme leisten konnten und können. Excel, Access, Pivot-Tabellen – das waren für mich keine bloßen Werkzeuge, sondern verlässliche Arbeitsräume. Ich hätte mir lange nicht vorstellen können, komplexe Tabellen oder Auswertungen außerhalb von Excel sinnvoll zu erledigen.

    Mein Bruch hat andere Gründe. Er hängt mit meinem wachsenden Missmut über jene Tech-Milliardäre in den USA zusammen, die sich politisch in einer Weise anbiedern oder arrangieren, die mich abstößt. Diese Nähe zu Trump, dieses selbstgewisse Machtgebaren, diese Mischung aus technologischer Überlegenheit und politischer Skrupellosigkeit – das alles widert mich an.

    Also drücke ich, so nach und nach, den Rücken durch. Ich verzichte auf Produkte von Unternehmen, deren politisches Umfeld und öffentliches Auftreten ich nicht mehr einfach ausblenden möchte. Das fällt mir nicht leicht. Es ist kein bequemer Schritt und auch keiner, mit dem ich mich moralisch über andere stellen will. Jeder muss hier seine eigenen Grenzen finden.

    Wenn ich heute eine Tabelle brauche, nutze ich Numbers. Manchmal auch Google Tabellen, wobei ich merke: Auch das sollte weniger werden. Ganz entkommt man diesen Konzernen kaum. Aber man kann anfangen, sich unabhängiger zu machen. Nicht laut. Nicht heldenhaft. Sondern Schritt für Schritt.

    Am Ende bleibt für mich eine etwas bittere Einsicht: Ich verdanke Microsoft beruflich einiges. Und trotzdem möchte ich heute möglichst wenig mit diesem Ökosystem zu tun haben. Das ist kein Widerspruch. Es ist eher ein Zeichen dafür, dass sich die Welt verändert hat – und ich mich mit ihr.

    Antworten
    • „Mein Bruch hat andere Gründe. Er hängt mit meinem wachsenden Missmut über jene Tech-Milliardäre in den USA zusammen, die sich politisch in einer Weise anbiedern oder arrangieren, die mich abstößt. Diese Nähe zu Trump, dieses selbstgewisse Machtgebaren, diese Mischung aus technologischer Überlegenheit und politischer Skrupellosigkeit – das alles widert mich an.“

      Aus den selben Gründen würde ich mir keinen Tesla in die Garage stellen.

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  4. Es gibt hier Kommentare die sind unterirdisch. Microsoft Sch… Gut. Wir wollen mal im real- Mode bleiben.
    MS und Linux haben sich schon immer gegenseitig Ideen geklaut und eigenständig weiter entwickelt. Der Desktop von Windows 95 sah aus wie ein KDE… Umgekehrt gibts das auch
    MS- Office ist in Unternehmen verankert, ein Quasi Standard. Wie einige wissen, arbeite ich bei einem Mittelständler, der etwa 150 Beschäftigte hat. Selbst auf meiner Ultraschall- Maschine (also auf dem Analyse- PC dazu) ist ein MS Office installiert- bei „Besonderheiten, Abweichungen, Problemen wird ein Word- Dokument erstellt in das dann Text und Bilder eingefügt werden- um es via Netzwerk auf dem entsprechenden Server zu speichern. Teilweise werden diese Dokumente auch an die Kunden weiter geleitet. Die benutzen das ja auch… (und ich rede hier von den großen und kleinen Gashändlern EUROPAS. Damit sich da etwas bewegt, muss „jemand in Amerika“ wirklich durchdrehen.
    Natürlich sind Alternativen gut und machen im Ernstfall unabhängig.
    Und die Unternehmer haben da 2 Herzen in der Brust- neulich konnte der halbe Betrieb nicht drucken, weil es nach einem Update Probleme mit den Kyocera Druckertreibern gab. Das ist der Moment, wo sie alle Microsoft aus der gesamten Galaxie verbannen wollen, Also immer Mittwochs… Alle anderen Tage der Woche ist alles schön und man muss kein anderes Betriebssystem oder Office probieren- den ALLE nutzen das ja (gut, fast alle).
    Seit über 10 (etwa 15) Jahren arbeite ich mit Linux, Open Office, Libre Office… Das geht, aber eine Zeit lang musste ich Bewerbungen und andere „offizielle Anschreiben“ trotzdem im .doc Format einreichen. Also hatte ich zu dieser Zeit immer irgendein Windows und ein Word. Sagen wir mal „Lizenzfrei“. – Der Praktiker weiß: Das mit den Textformatierungen ist ein Problem. Also hab ich Word gestartet um zu kontrollieren…
    Heute ist das fast alles .pdf- also kein Problem.
    Ein Win11 und ein Word habe ich trotzdem, ersteres zum zocken und letzteres..tja nennen wir es Tradition, das Design vinde ivh übrigens auch Sch…(lecht)

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  5. Ach, wir kommen in unserem kleinen Unternehmen mit ca 40 MA seit 1996 super mit Softmaker klar. Das hat auch konstant eine gute Rechtschreib-/Gammatikprüfung.

    Klar, die Officevarianten werden an sich M365 nicht ersetzen; aber das ist ja auch ein falscher Vergleich. Aber für Sharepoint, Exchange, AD etc gibt es ja durchaus funktionierende Alternativen.

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    • Einzeln für sich kann sicherlich jeder einzelne Part von M365 ersetzt werden. Aber in Unternehmen ist es halt häufig so, dass die aus praktischen Gründen gern so eine All-in-One-Lösung hätten. Und ganz ehrlich, da fällt mir halt nicht wirklich eine Alternative zu M365 ein.

      Wie gesagt, die reine Office-Geschichte lässt sich ganz gut mit Libre Office, Softmaker etc. abbilden. Es ist aber tatsächlich wesentlich mehr. Aber es ist gut, dass es Alternativen gibt, die sich tatsächlich auch über so eine lange Zeit bewährt haben. Das habe ich auch gar nicht in Frage gestellt. Mir geht es eben nur um den 1:1-Ersatz, und den sehe ich nicht.

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