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Renaissance der externen Festplatten?

Lange Zeit war der Begriff „Cloud Speicher“ in aller Munde. Denn wohin will man denn mit seinen vielen Daten? Wohin mit den ganzen Urlaubsfotos? Wohin mit „Beweisvideos“ über die ersten Gehversuche des Kindes? Oft war es doch so, dass man dann mit dem Speicherplatz sparsam umging und lieber irgendwas nicht festhielt.

Dann kam die Zeit der externen Festplatten. Und plötzlich schien das Problem gelöst zu sein. Bis man auf die Idee kam, „in die Cloud“ zu gehen. Doch im Zuge der NSA-Enthüllungen denken gerade Firmen wieder neu darüber nach: Ist das wirklich so eine gute Idee? Und auch Privatpersonen überlegen, ob man gefühlt „jeden“ in den Cloud-Daten herumwühlen lassen will. Es scheint, als erleben externe Festplatten ein wenig eine Renaissance.

Ich habe ja auch über CloudDienste berichtet. Und ich finde diese Dienste nach wie vor interessant. Natürlich muss man immer ein wenig den Datenschutz-Aspekt beachten. Aber das Abendland geht deshalb nicht unter, nur weil es die NSA-Enthüllungen gibt. Die spannende Frage ist ja: Was war denn vor den Enthüllungen?

Aber nichtsdestotrotz überlegt man derzeit vielerorts die Rolle rückwärts. Ob das so das Kluge ist, kann ich nicht beurteilen. Denn das liegt immer im Auge des Betrachters. Aber wenn man schon so etwas machen würde, müsste man konsequent sein. Dann müsste man nämlich auch komplett seine Kommunikation verschlüsseln. Und das ist ehrlicherweise nicht möglich.

Aber wenn wir uns darüber unterhalten wollen, dass wir lieber wieder die Daten zuhause und nicht in der Cloud haben wollen, dann müssen wir uns ja darüber unterhalten: Wir haben die Daten (also Bilder, Videos, Dokumente etc.) in die Cloud gekippt, weil wir uns zuhause nicht mehr antun wollten, Unmengen von Speicherplatz vorzuhalten. Wenn also die Daten wieder zuhause herumlungern sollen, müssen wir erstmal Speicherplatz schaffen.

Denn mal ehrlich: Wer seine Daten vor einiger Zeit in die Cloud geschafft hat, hat seine externen Speichermedien abgeschafft. Die braucht er nun aber wieder. Dann ist guter Rat teuer. Man hat ja die Preis- und Qualitätsentwicklung dann nicht mehr im Blick. Und was braucht man da? Doch sicher so etwas wie einen Vergleich der externen Festplatten.

Gerade wer sich nicht mit viel technischem Schnickschnack herumschlagen will, weil man ja auch noch etwas besseres zu tun hat, für diejenigen Nutzer sind solche Vergleiche immer recht gut. So erhält man recht schnell einen groben Überblick. Und es kommt ja heutzutage nicht mehr darauf an, möglichst tiefgründig die Angebote zu vergleichen. Aber wenn man schon vergleicht und dazu vielleicht noch ein paar sinnvolle Anregungen erhält, hat sich eine solche Recherche doch schon gelohnt.

Ich bin ein Freund der Cloud. Ich finde diese Technologie spannend, so lang sie nicht in den falschen Händen ist. Aber ich kann durchaus nachvollziehen, dass Leute jetzt ein mulmiges Gefühl haben, was wohl mit ihren Daten passiert. Aus diesem Grund kann ich auch jeden verstehen, der keine Online-Datenhalde mehr nutzen will und stattdessen wieder zuhause Speichermedien horten will. Und wer sich da eben verständlicherweise nicht bis in die letzten Tiefen auskennt, dem hilft so ein Vergleich schon weiter. Finden Sie nicht?

Bildquelle: Kleine externe Festplatte – (C) Hans CC0 via Pixabay.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 thoughts to “Renaissance der externen Festplatten?”

  1. Für die große Masse an Daten gibt es keine Alternative. Wir hörten mittlerweile Daten im Terabyte Bereich. Diese Menge via Internet zu transferieren ist undenkbar.

    Aber Achtung beim Kauf. HDDs brauchen Kühlung. Daher haben Hochleistungs-Systemplatten in einem externem Gehäuse nix zu suchen. Am besten getrennt kaufen und bei der Platte auf Temperaturen achten.

    USB 2.0 isr auch nicht mehr zweckmäßig, daher entweder USB 3.0 oder externes SATA.

  2. Ich denke, externe Festplatten werden nie ausgedient haben.
    Man benötigt einen externen Datenspeicher, welche offline ist und offline bedient werden kann.

    Eine Alternative ist eigentlich undenkbar, bzw. liegt es bisher außerhalb jeglicher Vorstellungskraft.

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