CO2: Kann man Schadstoffe sinnvoll nutzen?

Wir alle kennen die Debatte über CO2. Kohlendioxid. Das unbrennbare Gas, das sich gut in Wasser löst, steht für die Klimaveränderung der Welt. Denn die Rechnung ist einfach: Wird etwas verbrannt, entsteht Kohlendioxid, eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Und diese Verbindung ist ein Treibhausgas.

Wo kommt denn CO2 so vor?

Zunächst einmal kommt CO2 ganz normal in unserer Atmosphäre vor. Die Konzentration ohne Industrie wurde mit 190 bis 280 PPM festgestellt, also so viele Teilchen auf 1 Million waren CO2. Im Zuge der Industrialisierung nahm die Konzentration erheblich zu, sodass das Verhältnis der Treibhausgase verändert wurde und vor allem die Kohlendioxid-Belastung zunahm.

Denn es ist doch klar: Man fand Kohle und verbrannte sie. Also in Kurzform. Später erfand man das Automobil und verbrannte darin Benzin und Diesel. All das sind fossile Stoffe, durch deren Verbrennen Kohlendioxid überhaupt entsteht. Das wurde auf Dauer viel zu viel, als dass es durch die Photosynthese der Pflanzen – hauptsächlich Bäume – abgebaut wurde.

Halten wir also fest: CO2 kommt ganz natürlich in der Atmosphäre und in den Gewässern vor und hat hierbei auch eine enorm wichtige Bedeutung. Allerdings wurde viel zu viel Kohlendioxid produziert. Und das wird nun zur Belastung. Und hier muss man sich etwas einfallen lassen. Noch geht das, aber man muss sich beeilen.

Kraftstoff aus Kohlendioxid?

Seit einiger Zeit arbeitet ein Team aus Wissenschaftlern an einer Methode, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu gewinnen und es in Benzin oder andere Brennstoffe umzuwandeln. Ich hatte dazu dieser Tage einen hochinteressanten Bericht im Fernsehen gesehen. Das Alles geschieht in Zusammenarbeit mit einem kanadischen Unternehmen für erneuerbare Energien.

Mit einer Kohlendioxid-Rückgewinnungsanlage wird die Atmosphäre gereinigt und mithilfe von Kalkstein, Wasserstoff und Luft das CO2 umgewandelt. Angetrieben werden die gigantischen Anlagen durch erneuerbare Energie. Die Anlage wurde im Bericht gezeigt. Ob das Ganze funktioniert, kann ich nicht beurteilen.

Aber nehmen wir mal an, das würde alles so funktionieren, könnte man klimaneutralen Kraftstoff herstellen. Könnte man dann den Klimawandel für beendet erklären? All die Jammerlappen, die von der „Freikirche der heiligen Gretel“ erzählen, hätten dann nichts mehr zu plappern. Und wir könnten uns ernsthaft daran machen, eine Alternative zu bauen.

Aber die Elektromobilität!

Wir wissen doch, dass ein Elektroauto nie und nimmer den Anspruch erfüllen kann, ökologisch und klimaneutral hergestellt und betrieben zu werden. Der größte Knackpunkt sind doch die Akkus. Über das Lithium lässt sich trefflich streiten. Ebenso wie Wasserstoff-Antriebe, die es ja wohl auch gibt, kann das nur eine Übergangstechnologie sein.

Diese CO2-Umwandlung übrigens auch. Das sind alles Mosaiksteine, um dem Klimawandel zu begegnen. Denn niemand kann den für beendet erklären, so lang kein entschiedener Paradigmenwechsel und ein Umdenken bei allen Menschen erfolgt ist. Man erkauft sich nur Zeit, aber diese sollte genutzt werden. Denn das Klima wartet nicht.

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