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#SOPA und #PIPA – Es wird protestiert

Der Protest gegen die umstrittenen Gesetzesentwürfe SOPA und PIPA hat tatsächlich begonnen. Facebook scheint sich nicht beteiligen zu wollen, dafür aber andere.

Wie bereits berichtet, kommt es zu großen Protesten gegen amerikanische Gesetzesentwürfe zum Urheberrecht. Dass das Urheberrecht auch in den USA gelten soll, ist ja gut und richtig. Aber die Entwürfe sehen so aus, als würde die Redefreiheit im Internet beschnitten werden. Aus diesem Grund haben sich verschiedene namhafte Internetseiten zu einem Blackout entschieden:

Die amerikanische Wikipedia:

Die amerikanische Wikipedia-Startseite: Stellen Sie sich eine Welt ohne freies Wissen vor - Screenshot
Die amerikanische Wikipedia-Startseite: Stellen Sie sich eine Welt ohne freies Wissen vor - Screenshot

Das amerikanische Portal Net-Coalition:

Net-Coalition - Screenshot der Startseite
Net-Coalition - Screenshot der Startseite

Inzwischen wurde allerdings auch bekannt, dass auch Präsident Barrack Obama die Entwürfe kritisiert. Er geht damit in krasse Opposition zu Leuten wie Rupert Murdoch. Das Weiße Haus hat bekannt gegeben, dass kein Gesetz unterstützt wird, welches die Meinungsfreiheit im Internet einschränkt.

Murdoch greift mit seinem Geplapper gar den Internetkonzern Google an, der nach Aussagen Murdochs federführend bei Urheberrechtsverstößen sei. Man solle wohl bei der Suche nach “Mission Impossible” auch Links präsentiert bekommen, bei denen man den Film kostenlos sehen könne. Und Google – natürlich – profitiert von Werbelinks rund um diese Links. Die Reaktion von Google: “Quatsch!”

Das Nachrichtenportal NYDailyNews spricht von einem Weckruf für die US-Regierung, dass Portale ihren Protest äußern. Das Portal unterstützt durch rege Berichterstattung die Protestwelle.

Mit derartigen Protesten haben die Initiatoren der Entwürfe offensichtlich nicht gerechnet. Es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, weil die Gegenwehr so stark ist und weil sich das Weiße Haus eingeschaltet hat, dass die Entwürfe in dieser Form nicht in Gesetze gegossen werden. Alles weitere wird man sehen müssen.

Informationen sind hier zu finden:

 

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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