Tinte oder Toner – Was ist eigentlich besser?

Viele Leute sagen, wenn man sie fragt, dass sie auf den Druck mit ihrem Tintenstrahldrucker schwören. Das Argument ist dann fast immer, dass sie nicht so viel drucken würden, als dass sich ein Laserdrucker lohnen würde. Aber ebenso viele Leute behaupten, dass ein Laserdrucker ja die Kosten pro Seite so niedrig halten würde.

Wie auch immer es ist, welchen Drucker man verwendet, scheint eine Glaubensfrage zu sein. Dabei behaupte ich mal, dass es gar nicht so schwer ist. Es ist wie immer so, dass man genau wissen muss, was man will. So wie überall im Leben.

Ich habe ein paar Jahre lang im technischen Support für einen großen Druckerhersteller gearbeitet. Was ich alles so mitbekommen habe, welche Eventualitäten passieren können, das würde ganze Bibliotheken füllen. Wenn ich nur daran denke, was man erleben konnte, wenn der Drucker aufgrund von fehlender Tinte oder fehlendem Toner nicht mehr arbeitete!

Fast immer war es so, dass man das Gerät an sich unsachgemäß behandelt hatte. Da wurde es nicht richtig ausgeschaltet, sondern vom Strom getrennt, was zur Folge hatte, dass Tinte ausgetrocknet war. Da hat das Gerät hustenreizartig den Toner aufs Papier gespuckt, weil man minderwertige Ware verwendet hatte. Da ist der Tintenstrahldrucker kaputt gegangen, weil man beim Nachfüllen – was eh kein Hersteller gern sieht – nicht sauber gearbeitet hatte. Und so weiter und so fort. Wie gesagt, die Geschichten könnten Bibliotheken füllen.

Ich denke, die Glaubensfrage ist schnell beantwortet, wenn man sich folgendes fragt: Drucke ich viele hochwertige Grafiken und Fotos? Dann muss es ein Tintenstrahldrucker sein. Möchte ich das Gerät im Dauerbetrieb betreiben und für Vieldruck verwenden? Dann sollte es ein Laserdrucker sein.

Allein auf die Kosten pro Blatt kann man das aber auch nicht mehr reduzieren. Denn einige Premium-Geräte unter den Tintenstrahldruckern erreichen durchaus die niedrigen Kosten eines Laserdruckers. Dafür sind aber Laserdrucker immernoch teurer als Tintenstrahldrucker. Und wohin sollen eigentlich die Toner-Kassetten, wenn sie leer sind?

Man kann unterm Strich sagen, dass Tintenstrahldrucker – nun ja – etwas farbechter drucken. Dafür sind Laserdrucker gut für große Papiermengen. Mit solchen Dingen schlägt sich derzeit eben so mancher herum, unter anderem eben auch Toner-Up.de. Und da bin ich wieder bei meiner eingangs geschriebenen These: Man muss schon genau wissen, was man will, bevor man sich einen Drucker zulegt. Vielleicht hilft ein Vergleich der einzelnen Verfahren weiter. In der Medien-Community findet man auch weitere Aspekte, die bei der Entscheidung helfen können.

Frage an Sie: Welchen Drucker bevorzugen Sie privat? Geschäftlich macht sich sicher immer ein Laserdrucker gut. Aber wie sieht es privat bei Ihnen aus?

4 Kommentare

  1. Bei mir würde Tinte vertrocknen bzw. der Kopf verharzen. Mein Drucker ist ein uralter Samsung Laserdrucker, ich weiß, dass ich ihn immerhin schon in Euro bezahlt habe, aber sehr viel jünger ist er nicht. Stand auch mal über ein Jahr ungenutzt herum- das hätte Tinte wohl nicht gemocht.

    Allerdings drucke ich weder Farbe noch Fotos.

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