Überwachung vor dem Servercrash

Wenn ein Server abstürzt und nicht mehr zum Leben zu erwecken ist, muss man meist umfangreiche Arbeiten durchführen. Und hinterher fragt man sich: Wie kam es denn zu dem Ausfall? Schlau wäre es doch, so bekomme ich es immer wieder mit, wenn man den Server überwachen würde und Krisenherde zeitnah erkennen und deren Probleme ausräumen kann.

Oft sind es kleine Sachen, die eine große Wirkung haben können. Es muss ja nicht gleich die Hauptplatine kaputt sein. Manchmal reichen auch schon defekte Sektoren auf einer der Festplatten. Aber so etwas wird doch protokolliert. Und somit kann man durchaus etwas dagegen tun.

Unter Windows gibt es zum Beispiel die sagenumwobene Geschichte der Ereignisanzeige. Festplattenfehler werden unter anderem dort notiert. Und die kann man mit einer Vielzahl von Tools auf deren Richtigkeit überprüfen. Außerdem bieten die meisten Serverhersteller SNMP-Agenten zum Überwachen der Komponenten. So etwas kann man doch durchaus einsetzen, um ggf. gerüstet zu sein, falls mal etwas passiert.

Wenn man nun aber gleich alle Server – oder zumindest eine signifikante Anzahl – im Unternehmen überwachen möchte, benötigt man durchaus eine leistungsfähige Software zur Überwachung und zur Alarmierung. Letzteres aus dem Grund, weil man als Administrator ja nicht ununterbrochen auf einen Überwachungsbildschirm starrt.

Derlei Produkte gibt es ja einige. Ich bin zum Beispiel auf den OptCon Server Inspector gestoßen, einer übersichtlichen Software zum Netzwerk Monitoring. Neben der Überwachung von Betriebssystem oder Hardware kann man damit auch noch Netzwerk, Internet oder Datenbanken überwachen. Man kann Berichte flexibel generieren, Benachrichtigungen aufs iPhone oder Android-Handy schicken lassen und diverse automatische Aktionen ausführen lassen.

Der Anbieter hat auf der oben verlinkten Seite auch ein Video verlinkt. Damit wird in dreieinhalb Minuten aufgezeigt, was man mit dem Tool alles so tun kann. Sie werden feststellen, die Oberfläche sieht den bekannten Windows-Konsolen recht ähnlich.

Im privaten Bereich spielt so etwas sicher eher weniger eine Rolle. Im Unternehmensumfeld ist so etwas unerlässlich. Wer hier spart und auf solche Lösungen verzichtet, spart am falschen Ende.

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