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Unterschätzen Sie Online-Marketing?

Sie werden sich jetzt vielleicht sagen: “Was für ein Begriff, dieses Online-Marketing”. Sie werden sich vielleicht sagen, dass sie auch einfach selbst eine Webseite zusammen zimmern können. Das ist doch alles keine Hexerei. Schließlich bieten diverse Internetdienste sogar Baukästen.

Aber dann sollten Sie, wenn Sie solche Gedanken hegen, vielleicht eine zweite Meinung einholen. Lesen Sie mal weiter. Vielleicht ändert sich Ihre Meinung.

Ich habe in den letzten Jahren viele Webseiten besucht: Informative, seriös wirkende, mit Werbebannern überladene oder mit Effekten voll gepackte Seiten. Es war alles dabei. Am meisten haben mich dabei Webseiten von Handwerkern gestört, die diese lustigen Blink-blink-Effekte eingebaut haben. Das mag für Communities gut sein, die diese Gästebücher mit im Profil haben. Ein professioneller Auftritt ist so etwas aber nicht.

Konzentrieren Sie sich doch mit Ihrer Kraft auf das, was Sie können. Sie sind Handwerker, also tun Sie lieber Ihre filigrane Arbeit. Oder Sie sind Steuerberater, dann versuchen Sie, das meiste für Ihre Kunden heraus zu holen. Aber einen professionellen Internetauftritt müssen Sie nicht machen, dafür gibt es andere. Verlassen Sie sich da einfach mal auf eine Internetagentur mit jahrelanger Erfahrung. Denn das ist deren Geschäft.

Was nützt Ihnen ein Homepage-Baukasten von Ihrem Internet-Anbieter, den a) jeder zweite hat und der b) nicht die Entfaltungsmöglichkeiten bietet wie ein selbstgeschneidertes Konzept? Sogar mein kostenfreies WordPress bietet da mehr Möglichkeiten. Auch andere Systeme wie Typo3 sind da besser unterwegs.

Und wie sieht es denn mit den sozialen Netzwerken aus? Sie werden staunen, so etwas gehört auch zum bösen Online-Marketing. Sie haben z.B. dann eine professionelle Webseite. Aber man kennt diese nicht. Also muss man dafür etwas tun: Neuigkeiten über Twitter und Facebook verbreiten oder an thematisch passenden Diskussionen bei Google+ teilnehmen. Und vor allem: Gute Arbeit im Kerngeschäft leisten.

Denn wer gute Arbeit leistet und ein gepflegtes Facebook-Profil hat, der bekommt für seine gute Arbeit dann eben auch mal ein “Gefällt mir”. Und bei den Eigenarten von Facebook wird dieses “Gefällt mir” im ganzen Freundeskreis des Klickenden herumgereicht. Verweist das Facebook-Profil dann auf eine geschmackvolle und informative Webseite, kann man vielleicht sogar Neugeschäft generieren. Ist das so abwegig?

Ich denke, viele Firmen unterschätzen die Möglichkeiten des Online-Marketings. Man muss ja nicht gleich einen riesigen Youtube-Kanal pflegen und ununterbrochen im Internet aktiv sein. Aber wer Aufträge ergattern will, der muss ja auch erst einmal bekannt sein und seine Leistungen anbieten. Das alles in eine vernünftige Online-Konzeption gepackt, damit kann man viel erreichen.

Sie sollten aber vor allem Online-Marketing nicht als notwendiges Übel ansehen. Selbst bei den US-Präsidentschaftswahlen wird auf solche Instrumente gesetzt. Man kann damit viel erreichen, wenn man modern ausgerichtet ist. Lassen Sie sich einfach mal beraten. Sie werden staunen, was Sie alles mit Ihrer Firma erreichen können.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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