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Was machen eigentlich Systemhäuser?

Systemhäuser gibt es viele in Deutschland. Wenn man an eine Firma gerät, die IT-Dienstleistungen anbietet, nennt diese sich schnell mal „Systemhaus“. Da ist die Frage durchaus gestattet, was ein Systemhaus eigentlich ist und was diese Firmen überhaupt alles machen. Werfen wir also mal einen Blick auf diese Häuser.

In erster Linie bieten Systemhäuser an, die Haupt-Schnittstelle zwischen Herstellern und Anwendern zu sein. Meistens gestaltet sich das so, dass eine Organisation (eine Firma oder eine Behörde) sich an eine solche Firma wendet, um sich mit Hard- und Software-Produkten ausstatten zu lassen. Der Auftragnehmer geht dann hin, nimmt den Bestand und den Bedarf auf und schneidert ein Angebot zurecht. Die Produkte werden dann meistens durch Techniker des Systemhauses installiert, und jeglicher Service läuft dann über den Systemhaus-eigenen Support.

Und manchmal muss auch etwas neu programmiert werden oder Module von bestehender Software angepasst werden. Das macht dann auch gleich das Systemhaus mit. Und wenn es mal nicht weitergeht, koordiniert das Systemhaus auch die Arbeit mit den einzelnen Herstellern. Manchmal geht das Angebot dann sogar soweit, dass die komplette Verwaltung der IT-Infrastruktur aus der Kunden-Organisation an das Systemhaus ausgelagert wird.

Also sind Systemhäuser praktisch Komplettanbieter für Firmen, Behörden oder Vereine, wenn es um Fragen zur Computer-Landschaft geht. Wie umfangreich ein Systemhaus tätig wird, liegt daran, wie groß das Interesse der Kunden-Organisation ist, die eigenen IT-Prozesse durch externe Dienstleister auszubauen, was nicht zuletzt am finanziellen Rahmen festgemacht wird. Denn der kann schnell gesprengt werden, wenn man nicht vernünftig beraten wird. Und die IT-Prozesse werden ja meistens ergänzt, was Wartungszyklen betrifft: Entweder das beauftragende Unternehmen tut dies selbst oder das Systemhaus kommt, um einmal ein solches Beispiel zu nennen.

Ein Beispiel für ein Systemhaus ist die Firma CEMA. Die Firma ist seit 1990 am Markt aktiv und erfreut sich – nach allem, was ich so erfahren habe – großer Beliebtheit. Die Dienstleistungen sind auf 6 Kernbereiche beschränkt, was dafür sorgen dürfte, dass sich dort Spezialisten aufhalten sollten, wie der IT-Dienstleister selbst darstellt. Und wie es bei mir in der Firma auch ist (ich arbeite ja auch in einem Systemhaus), es gibt eine große Abteilung namens IT-Consulting. Hier schreibt der Anbieter direkt davon, Beratungsleistungen für Strategie, Management und IT-Projektierung zu bieten.

Ich vermute mal, dass die CEMA – wie mein Arbeitgeber, die COMPAREX AG, 1990 gegründet – noch weitere 22 Jahre am Markt bestehen bleibt. Systemhäuser sind in der heutigen vernetzten Welt nicht mehr wegzudenken aus der Wertschöpfungskette von Unternehmen. Das erkennen mehr und mehr auch die Kunden-Organisationen der Systemhäuser. Und daher wird es diese Firmen auch weiter geben.

Ich denke, damit ist die Frage beantwortet: Was machen eigentlich Systemhäuser? Oder blieben Fragen offen?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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