Webhosting ist kein Thema für Blogger?

Ich will doch nur einen Blog und keine Webseite. Freunde der Sonne, was bitte ist ein Blog? Doch wohl gar nichts anderes als eine Webseite. Und eine Webseite muss auf einem Webserver liegen, praktischerweise also bei einem Webhoster. Und was es zu beachten gibt, da muss man sich doch auch bisweilen mal informieren, oder etwa nicht? Klar, ich habe schnell etwas nach wordpress.com oder blogspot.com oder so geklatscht. Aber selbst das ist gehostet und erfordert die eine oder andere Hintergrundinformation.

Jetzt gibt es ja Webhoster wie Sand am Meer. Einer davon ist der in der Seitenleiste. Alle wollen sie einem erzählen, dass sie die größten und besten und sonstwie toll seien, aber am Ende kochen sie alle nur mit Wasser. Es wäre doch schön, wenn da Dinge, die zum Webhosting im weitesten Sinne gehören, einfach zusammengepackt wären. Ich meine, man will ja nicht wochenlang irgendwelche Vergleiche lesen, wenn man den Hoster wechseln will. Das will man anders machen.

Ich weiß noch, wie das damals bei mir war, als ich von 1Blu zu Alfahosting umgezogen bin. Ich hab mir tausend Fragen gestellt. Und wenn ich bei meinen Kontakten herumgefragt habe, hieß es immer, dass der Hoster des jeweiligen Kontaktes der beste auf der ganzen Welt sei. Das will man doch gar nicht wissen. Denn gut oder schlecht hängt auch immer ein bisschen mit persönlichem Empfinden zusammen. Und deshalb denke ich mal, dass man hauptsächlich ein gutes Gefühl haben muss, wenn man einen Hoster wählt. Ich schrieb ja mal, dass Webhosting auch eine Art Vertrauenssache ist.

Es ist doch unterm Strich so, dass man einfach mal im Auge behalten will, was es immer mal wieder zu beachten gilt. Angenehm ist es dann, wenn nicht gleich irgendein Webhoster in so einem Informationsportal angepriesen werden würde. Dann lieber Hintergrundinformationen, auch bei Dingen und Technologien um das Webhosting herum. Wer nun also einen Blog anfangen will, muss sich zwangsläufig mit solchen Dingen beschäftigen. Man kommt gar nicht umhin. Das können Sie mir ruhig glauben. Und dann ist am Ende nahezu völlig egal, wer der angeblich beste Hoster sein soll, Sie haben dann eine eigene Meinung dazu.

Das könnte Sie auch interessieren:

2 Kommentare

  1. Für mobilenote.de nutzen wir derzeit auch Alfahosting. Vorher war die Seite bei Hosteurope. Im Endeffekt war der Wechsel eine Enttäuschung. Daher ist geplant das wieder Rückgängig zu machen.
    In der Waagschale liegt hier die Optimierung via htaccess statt plugin, und da ist Hosteurope einfach super weil mehr Module unterstützt werden.

    Eigentlich eine traurige Entscheidung da Alfahosting genau wie ich aus Halle kommen.

    1. Also ich hab die Erfahrung gemacht, dass sich das Meiste irgendwie einstellen lässt. Wenn das aber trotzdem nicht reicht, muss man eben wechseln. Ich kann das ehrlich verstehen. Aber ich bin ganz zufrieden mit Alfahosting.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

×SaveYourInternet

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

vielen Dank für Ihr Interesse. Leider steht unser Service heute nicht zur Verfügung. Wir protestieren gemeinsam mit der Autorenschaft der Wikipedia gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die im Parlament der Europäischen Union Ende März verabschiedet werden soll, und schalten unsere Seite für 24 Stunden ab.

Monatelang haben EU-Kommission, EU-Parlament und der EU-Rat im sogenannten Trilog hinter verschlossenen Türen an einem neuen EU-Urheberrecht gearbeitet. Im Kern geht es darum, die finanziellen Interessen der großen Medienkonzerne gegenüber Betreibern von Internetplattformen durchzusetzen.

Ausgetragen wird dieser Konflikt auf den Rücken der Internetnutzer und Kreativen. Diese müssen nach dem aktuellen Entwurf mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Das freie Internet, wie wir es kennen, könnte zu einem „Filternet“ verkommen, in dem Plattformbetreiber darüber entscheiden müssen, was wir schreiben, hochladen und sehen dürfen. Denn das geplante Gesetz schreibt Internetseiten und Apps vor, dass sie hochgeladene Inhalte präventiv auf Urheberrechtsverletzungen prüfen müssen. Selbst kleinere Unternehmen müssten demnach fehleranfällige, teure und technisch unausgereifte Uploadfilter einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht einzuhalten (Artikel 11).

Wenn Sie unsere Kritik an der geplanten Urheberrechtsreform teilen, werden Sie aktiv: