Weitere Informationen zu MagentaEINS

Gestern schrieb ich ja zum Thema „MagentaEINS“, der neuen Tarifgruppe der Deutschen Telekom. Nur kurz: Vodafone legte sich mit dem magenta Riesen an und forderte eine Änderung der Werbung etc. Heute gibt es nun etwas zu erzählen, mit dem ich einfach nicht hinter dem Berg halten kann. Mir kamen heute Informationen in die Hände, die wohl ein wenig Licht ins Dunkel bringen können.

Der Dienstleister „TK-Telekom“ weist darauf hin, dass es sich bei „MagentaEINS“ um eine freiwillige Leistung handelt. Die Leistung sei wohl mit keinerlei AGB abgesichert. Ein Rabatt würde wohl nicht bestehen. Und überhaupt wäre „MagentaEINS“ nicht das, wofür es die Telekom ausgibt. Sie kennen das. Über die Deutsche Telekom wird viel Dreck gegossen. Nicht alles stimmt dabei. Ich will „TK-Telekom“ nichts unterstellen. Aber warum warnt der Dienstleister vor den Tarifpaketen?

Der Dienstleister spricht von einem Rabatt-Paket. Dabei stimmt das doch gar nicht. Die Deutsche Telekom hat die Tarifstruktur vereinfacht. Statt x Tarifen wird es künftig nur noch 3 geben. Magenta S, M und L. Soweit ich das beurteilen kann, unterscheiden die sich hauptsächlich in der Geschwindigkeit, wie die folgende Grafik zeigt:

MagentaEINS-Tarife - (C) Deutsche Telekom
MagentaEINS-Tarife – (C) Deutsche Telekom

Alles in allem sieht das nicht so aus, als würde hier die Deutsche Telekom ein Rabatt-Programm gestartet haben. Die drei Tarife sind die einzigen, die die Telekom anbietet. Es gibt noch zwei Optionen, die zugebucht werden können, aber im Großen und Ganzen ist es das schon. Das sieht mal ziemlich aufgeräumt aus. Oder was meinen Sie? Und was den Streit zwischen der Telekom und Vodafone betrifft, denke ich auch, dass da viele Kühe einfach mal so durch die Dörfer getrieben werden. Vodafone wird wohl demnächst mit neuen Tarifen nachziehen oder so. Und dann ist das Ding auch wieder geräuschlos vom Tisch.

Ich habe wenig Bedenken, dass die Telekom hier die Kunden über den Tisch ziehen will. Sie haben da ja auch nichts davon. Und deshalb habe ich auch kein Problem damit, einen Partnerlink hier zu hinterlassen.

Link zur Deutschen Telekom

Titelbild: Telekom-T am Flughafen Frankfurt/Main – By Hedas, via Wikimedia Commons

Das könnte Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

×SaveYourInternet

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

vielen Dank für Ihr Interesse. Leider steht unser Service heute nicht zur Verfügung. Wir protestieren gemeinsam mit der Autorenschaft der Wikipedia gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die im Parlament der Europäischen Union Ende März verabschiedet werden soll, und schalten unsere Seite für 24 Stunden ab.

Monatelang haben EU-Kommission, EU-Parlament und der EU-Rat im sogenannten Trilog hinter verschlossenen Türen an einem neuen EU-Urheberrecht gearbeitet. Im Kern geht es darum, die finanziellen Interessen der großen Medienkonzerne gegenüber Betreibern von Internetplattformen durchzusetzen.

Ausgetragen wird dieser Konflikt auf den Rücken der Internetnutzer und Kreativen. Diese müssen nach dem aktuellen Entwurf mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Das freie Internet, wie wir es kennen, könnte zu einem „Filternet“ verkommen, in dem Plattformbetreiber darüber entscheiden müssen, was wir schreiben, hochladen und sehen dürfen. Denn das geplante Gesetz schreibt Internetseiten und Apps vor, dass sie hochgeladene Inhalte präventiv auf Urheberrechtsverletzungen prüfen müssen. Selbst kleinere Unternehmen müssten demnach fehleranfällige, teure und technisch unausgereifte Uploadfilter einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht einzuhalten (Artikel 11).

Wenn Sie unsere Kritik an der geplanten Urheberrechtsreform teilen, werden Sie aktiv: