WordPress in der Version 3.3 erschienen

WordPress wurde nun offiziell auf Version 3.3 aktualisiert. In der eigenen WordPress-Installation muss man natürlich eigenhändig aktualisieren. Was gibt es dazu zu erzählen?

Es gibt nun eine verbesserte Dateityperkennung. Musste man vorher beim Einbinden von Medien in einen Artikel auswählen, worum es sich handelt (Video, Bild etc.), gibt es nun nur noch den Hochlade-Button. Sobald deine Datei hochgeladen ist, werden die passenden Felder für den jeweiligen Dateityp angezeigt, um die Informationen eingeben zu können. Gerade für technisch unbedarfte Blogger sehe ich diese Veränderung durchaus als Verbesserung. Und was das Hochladen von Dateien angeht, so kann man dies jetzt auch per Drag & Drop erledigen. Und nun kann man auch RAR- oder 7z-Archive hochladen. WordPress ist also flexibel geworden.

Gelungen finde ich auch die aufklappbaren Menüs im Dashboard. Wo man vorher den Knoten (z.B. „Design“) öffnen musste, öffnen sich die Unterpunkte (z.B. „Themes“) beim Drüberfahren. Die obere Leiste wurde im gleichen Zuge aufgeräumt, sodass man hierüber lediglich zum internen Profil, zu neuen Artikeln, Seiten etc. und zu ggf. wartenden Kommentaren gelangt.

Was sich geändert hat, hat man bisher nur erfahren, wenn man sich man in seiner WordPress-Installation umgesehen hat. Dieser „Rundgang“ ist jetzt nicht mehr notwendig. Jetzt kommen die Informationen von WordPress selbst. Es öffnen sich dann kleine Einblendungen oder Tooltips, die über die erfolgten Aktualisierungen informieren. So wird sich das auch mit Aktualisierungen verhalten. Nur wird man jetzt auf die Aktualisierungsseite direkt beim Anmelden umgeleitet. Alternativ erreicht man die über das WordPress-Symbol links oben.

Arbeitet man gemeinsam in WordPress, erhielt man bisher eine Warnung, dass der jeweilige Artikel noch von jemand anderem in Bearbeitung ist. Nun wird diese Warnung nur noch eingeblendet, wenn der „andere“ sich noch im Bearbeitungsfenster befindet. Des Weiteren wurde nun – mache werden „endlich“ sagen – ein Tumblr-Import eingeführt. Inhalte werden mit dem Importer gleich in die passenden Formate umgewandelt.

Derlei Veränderungen und Verbesserungen gibt es zuhauf im neuen WordPress. Man kann eigentlich von einem „WordPress 4“ reden, so groß sind die Änderungen. Nun wird es sich zeigen, ob die Leistungsfähigkeit verbessert wurde und ob das Gros an Plugins noch funktioniert.

WordPress 3.3 hat den Spitznamen „Sonny“. Es ist damit dem Jazz-Saxophonisten Sonny Stitt gewidmet. Weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie im WordPress Deutschland Blog.

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