All About The Feed: Wichtiger denn je

Meghan Trainor beglückte die Welt 2014 mit „All About That Bass“. Ich komme euch mit „All About The Feed“. Und ihr freut euch darüber sicher. Tut ihr doch, oder? ODER? Nein, ich bringe nicht die drölfzigtausendste Auflistung, was ein Feed ist. Ich nehme mal wieder an den teil. Und da geht es nun einmal diesmal darum, dass die Feeds halt nun mal wichtiger sind, als viele denken. Es gibt ja auch jede Menge Blogger, die denken, dass der gute alte RSS-Feed sowas von letzte Saison ist. Ist er das?


Dieser Beitrag ist Teil der BlogWochen 2025. Sie werden von Robert, Benedikt und Dirk veranstaltet.


Was der Uhle nur immer mit seinen Feeds hat…

Liebe Leute, lasst euch sagen: Es hat sich etwas zugetragen. Wie ich es immer hasse, wenn mir jemand erzählt, dass Feeds überholt sind. Und das kommt von denen, die immernoch auf Facebook ihr Unwesen treiben. Oder gar auf – dings – X. Jaja, ich bin auch mal wieder etwas aktiver auf Facebook gewesen, weil ich einfach mal gucken wollte, ob irgendwer von meinem Kram Notiz nimmt. Erkenntnis: Es ist nicht der Rede wert… Aber zurück zum Thema: All About The Feed.

Gehen wir mal kurz weg vom RSS-Feed. Gucken wir uns mal nur dieses alberne Facebook an. Du hast auch da die Möglichkeit, den ganzen Kram in Feeds sortiert anzeigen zu lassen. Auch der komplette Nachrichtenstrom nennt sich „Feed“. Unterteilen lässt sich das in „Alle“, „Favoriten“, „Freunde“, „Gruppen“ und so weiter. Sagt mir jetzt mal eins: Hat das nicht auch irgendwas mit RSS zu tun? Kommt mir niemals wieder mit dem Unsinn, dass RSS ausgestorben sei. Denn das ist nicht der Fall.

Im Fediverse – also das, was man heutzutage nutzt, wenn man sich nicht mit Haut und Daten an die Amerikaner ausliefern will – geht alles nur mit Feeds. Ich kann allem möglichen Kram über Feeds folgen: Blogs, Accounts bei Mastodon, die Feeds aller möglicher News-Portale und Magazine kann ich dort einbinden, ich kann den Accounts der Instragram-Alternative Pixelfed folgen und so weiter und so fort. Ich sag ja: All About The Feed.

Ich hab es ja schon so oft erzählt: Feeds sind zwar eine uralte Technologie. Aber sie funktionieren tadellos, weshalb sie nach wie vor benutzt werden. Dort kommt das ganze Zeug ungefiltert, ungewichtet, nicht vom Algorithmus manipuliert und so weiter an. Wie schrieb ich denn vor ein paar Monaten an dieser Stelle?

Wie oft habe ich, seitdem ich blogge, zu hören gekriegt: Wenn du nicht mehr auf <Plattform XYZ einfügen> postest, bekomme ich ja gar nicht mit, was du alles so schreibst. Nein, man ist dann nur zu faul. Ich will nicht mehr durch Algorithmen untergebuttert werden, deshalb finde ich auch nicht mehr auf Facebook, X, LinkedIn und so weiter und so fort statt. Und Nutzer von dort wirken dann schon ein bisschen wie „Mir muss alles vorgekaut werden.“, die sich dann aber selbst „mündige Bürger“ nennen.

Und warum jetzt „All About The Feed“?

Meine Güte, der Artikel wird schon wieder viel zu lang. Knappe 500 Wörter oder so. Jeder Mensch kann auf einfachste Art und Weise Blogs und alle möglichen anderen Webseiten abonnieren. Ohne Filter, ohne Algorithmus, ohne Spionage, ohne alles. Wer es wirklich will, guckt mal hier, wie man das macht mit der Einbindung. Kein Mensch muss auf irgendeiner Plattform organisiert sein, nur um seinen Lieblingsseiten zu folgen. Tja, und wenn doch, dann doch lieber irgendwas im Fediverse.

Und das funktioniert über Feeds, also RSS oder Atom oder so. Und wenn ihr irgendeinen der vielen Feed Reader verwendet, bleiben die Einträge in den Readern so lange ungelesen, bis ihr sie gelesen oder geöffnet habt, und ihr verpasst nix mehr. Dem Tommi ist sein Feed Reader übrigens sehr wichtig. Weil RSS nicht pausenlos in den Schlagzeilen ist, denkt ihr, das geht nicht, stimmt’s? Aber es muss nicht darüber geschimpft werden, weil es eben einfach so funktioniert.

Der Robert hat auch mal aufgeschrieben, dass Feeds deshalb so mächtig sind, weil sie unsichtbar sind. Deshalb machen wir ja den Bums mit den Feeds, der bei mir „All About The Feed“ heißt. Und der Dirk hat auch seinen Senf aufgeschrieben. Ach ja: Guckt mal bei UberBlogr vorbei, Dort findet ihr ständig neue Blogartikel aus den Feeds der Blogger. Es kann also nicht sowas schlechtes sein. Und es dann „Sowas von letzte Saison“ zu nennen, ist echt sowas von letzte Saison.

Ich habe fertig. Unterhalb findet ihr noch mehr „All About The Feed“. Und nach knapp 800 Wörtern bin ich jetzt tatsächlich durch. Puh!

Einfach mal weitersagen

6 Gedanken zu „All About The Feed: Wichtiger denn je“

    • Ich hab das ursprünglich mal gemacht, weil die Leute ja zu mir auf die Seite kommen sollten. In letzter Zeit rieselte aber bei mir der Gedanke rein, dass das nicht mehr zeitgemäß ist.

      Aber naja, hammwer immer schon so gemacht. Ich glaube, ich brauche da noch ein bisschen.

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