Blog-Kommentare: Man nehme einen Stift

Was wären wir Blogger ohne die Blog-Kommentare? Das Blogger-Leben wäre weniger mannigfaltig, denn man müsste weniger darüber diskutieren. Ja, mir ist auch sehr warm, daher kann ich diese Debatte gerade mal wieder so gar nicht nachvollziehen. Ob sie notwendig ist? Keine Ahnung. Jedenfalls muss ich mal wieder aufschreiben, wie ich das mit euren Meinungen zu meinen Beiträgen sehe. Das habe ich ja NOCH NIE gemacht. Hier mal und da mal. Vielleicht auch sonst so. Aber das ist jetzt auch egal.

Die jetzt echt ganz, ganz dolle neue Diskussion über Blog-Kommentare

Da gibt es so einen Artikel. Darin der Gedanke, dass Blog-Kommentare nur der Messbarkeit / Relevanz dienten und Matomo „Narzisstengewichse“ sei. Man habe die Blog-Kommentare abgeschafft und ziehe den Kommentar per Email vor. Ja, ich finde sowas auch nicht gut. Aber wenn ich immer „Mein Blog, meine Regeln“ schreibe, dann gilt das ja wohl für Blogs anderer Menschen auch, oder? Aber Moment mal, der Aufhänger war das Abschalten von Statistiken? Deshalb keine Kommentare? Weird. Na gut…

Jedenfalls finde ich ja, dass der Austausch mit allen, die den Blog auf irgendeine Weise lesen, immer erfrischend ist. Ich werde dann auch noch unbeantwortete Kommentare beantworten, weil da auch sinnvolles Zeug drin steht. Ich werde die auch nicht abschaffen. Warum auch? Viele Jahre habe ich philosophiert, dass sie das Salz in der Suppe sind. Und wir sind uns ja alle einig, dass Kommentierende oftmals zusätzliche, weiterführende Aspekte einbringen oder auch eine Kehrseite beleuchten.

Ich finde es enorm wichtig, dass es Blog-Kommentare gibt. Also in Echt: Die, die im Blog unter dem Artikel erscheinen. Das sehe ich so wie der Stefan. Aber eben nicht wegen der Reichweite. Ich fand es immer nervtötend, zwischen Blog, Facebook / Twitter / LinkedIn und Co, hin und her zu springen, um die Gedanken der lesenden Menschen einzufangen. Aber ist das wirklich eine Diskussion wert? Ich wollte es erst so halten wie der Tommi, aber dann hab ich doch mit dem Artikel angefangen.

Bei Mastodon hier kommentieren

Es scheint wohl so zu sein, dass man ganz gern von Mastodon aus hierher kommt. Wer dann irgendwas zu einem Artikel beitragen möchte, kann dies als Antwort bei Mastodon machen. Allerdings nur, wenn ihr dem Blog-Account @ henning-uhle . eu @ www . henning-uhle . eu antwortet. Macht einfach die Leerzeichen weg, wenn ihr den finden wollt. Folgt ihm, dann kriegt ihr alle Artikel um die Ohren gehauen.

Jedenfalls landet dann eine Antwort bei Mastodon auf einen Post des Blog-Accounts hier im Blog unter dem jeweiligen Artikel als Kommentar. Und wenn ihr den Post des Blog-Accounts liked und / oder weiter verteilt (Das heißt wohl „boost“), dann landet das auch hier unter dem jeweiligen Blogartikel. Ihr seid ja schon bei Mastodon angemeldet, warum soll ich also nach Namen und so fragen?

Ich weiß noch nicht, wie ich das mit Bluesky realisiere. Und es klappt ja auch nicht, wenn ihr mir auf meinem „normalen Account“ folgt. Aber es ist zumindest ein Anfang. Und wenn ich darauf aus dem Blog heraus antworte, kriegt ihr sogar bei Mastodon diese Antwort dann auch angezeigt. Das ist doch was, oder? Ich weiß nicht, was sonst der ganze Blödsinn mit der Diskussion um die Blog-Kommentare soll.

Es bleibt ein Streitthema

Man kann gut und gern mit harten Worten auf Blog-Kommentare eindreschen. Man kann aber auch erst einmal positiv an das Alles herangehen. Aber wer bin ich, das irgendwem vorschreiben zu wollen? Ich denke halt, über dieses ganze Thema wurde viel zu viel palavert. Ich glaube, die Hürden für Kommentare niedrig halten, ist eine gute Idee. Sie manuell freizuschalten auch. Alles andere ist fakultatives Namentanzen und kann jeder halten, wie man will.

Dennoch wird die Diskussion um die Blog-Kommentare immer wieder aufflammen. Dazu gibt es halt auch viel zu viele unterschiedliche Meinungen. Und man kann es halt auch keinem recht machen. Ich glaube aber, ich werde mich da künftig heraushalten. Ein gut funktionierendes Scrollrad ist dabei ein extrem gutes Hilfsmittel. Dann nehmt halt einen Stift, wenn euch sonst alles nicht passt. Damit ist jetzt aber auch genug gesagt.

Einfach mal weitersagen

5 Gedanken zu „Blog-Kommentare: Man nehme einen Stift“

  1. Ich dachte zuerst, dass es sich um einen Schreibfehler handeln würde und er vielleicht Narzissengewächse gemeint hatte. Aber dann hatte ich doch Zweifel. Matomo hat doch nichts mit Blumen zu tun. Oder etwa doch? 😉

    Antworten
  2. Hallo Henning,

    ich finde deinen Beitrag über Blog-Kommentare ebenfalls sehr gut! Du sprichst einen wichtigen Punkt an. Die Interaktion mit den Lesern ist essenziell für das Leben als Blogger. Es ist erfrischend zu sehen, wie du die Bedeutung von Kommentaren hervorhebst und gleichzeitig die damit einhergehenden Herausforderungen ansprichst.

    Ich stimme dir zu, dass Diskussionen und Feedback die Inhalte bereichern und eine Community schaffen, in der sich Leser und Blogger austauschen können. Es ist schade, dass sich einige Blogger von negativen Kommentaren abschrecken lassen. Deine Offenheit, darüber zu reflektieren, ist inspirierend und zeigt, dass du die Meinungen deiner Leser wertschätzt.

    Mach weiter so!

    Lorenzo

    Antworten
  3. Ohne Kommentare und den Austausch mit den Lesern ist das Bloggen eine ziemlich dröge und einseitige Angelegenheit, finde ich. Dann kann ich meinen Sermon gleich den Narzissen vorlesen. :D

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