KI im Blog: Muss das so?

KI im Blog: ein wunderbares Thema. Wir können uns jetzt wieder über Artikelbilder aus dem KI-Generator unterhalten. Ich meine was anderes. Einerseits sind es die ganzen KI-Themen, die Menschen in ihren Blogs behandeln. Und andererseits sind es die Menschen, die KI aktiv einsetzen. Wir sollten uns mal darüber unterhalten, ob das so sein muss. Denn irgendwie ist es auch so, dass man die Sinnhaftigkeit hinterfragen muss.

Themen zu KI im Blog

Ich war mir nicht so richtig einig darüber, wo ich diesen Artikel einsortiere: Entweder bei „WordPress und Bloggen“ oder bei „Künstliche Intelligenz“. Es ist dann die erste Kategorie geworden, da es ja primär ums Bloggen geht. Man kommt ja als Informatiker gar nicht umhin, sich mit KI im Blog zu beschäftigen.

Ich finde an sich das Thema schon spannend. Allerdings ist es wichtig, KI richtig einzuordnen. Ich glaube nach wie vor, dass zwar Jobs wegfallen werden, aber neue entstehen werden und eine Vielzahl von Jobs gar nicht ersetzt werden können. Wie ist das denn z.B. mit all den kreativen Aufgaben? Oder mit Tätigkeiten, wo das Bauchgefühl wichtig ist?

Solche Jobs werden bis auf weiteres durch keine KI der Welt ersetzt. Wie will da denn auch ein Stück Software machen? Ein guter Freund von mir meint jedenfalls, dass stupide Fließbandarbeit auf absehbare Zeit zu teuer wird, wenn sie von Menschen gemacht wird. Oder Datensortierung: Ich kann mir nicht viel vorstellen, wo KI besser geeignet ist.

Aber auch im Privaten: Wie ist das mit der Künstlichen Intelligenz? Man müsste vielleicht noch weiter erklären, wie man im Privaten mit dieser Technologie umgeht. Und einordnen, einordnen, einordnen. Bei „Verkehrsfunk powered by Künstlicher Intelligenz“ weiß ich echt nicht weiter. Und was mache ich, wenn Menschen erzählen, die KI habe immer Recht?

Erklären ja, vollständig darauf verlassen nein

Es gibt echt Menschen, die ihre Blogs von irgendeiner KI schreiben lassen. Wer braucht sowas? Das ist ungefähr so viel Kreativität wie all diese Blitzbirnen, die irgendwas zu Suno.AI reinschreiben, woraus diese KI einen Song bastelt, der so klingt wie tausende andere. Lasst euch doch nichts einreden: Das ist nicht kreativ.

Wer einen persönlichen Blog schreibt, braucht bestimmt keine KI im Blog. Als Teenager habt ihr euch ja auch nicht eure Tagebücher von anderen schreiben lassen. Oder etwa doch? Klar, ich hole mir Anregungen über KI – beruflich oder für den Blog. Ich habe auch mal einen Urlaub damit zusammenschustern lassen.

Aber es bleibt bei mir bei Anregungen. Oder wie es der Thomas bei sich ausdrückt: Es ist nichts falsch daran, eine KI zum Brainstorming zu verwenden. Aber ich würde mich halt nie darauf verlassen, dass die Ergebnisse richtig sind. Und ich sehe es so, dass ich als Informatiker halt eher erklären sollte, wie das Alles so funktioniert.

Am Ende ist es ja so, dass es niemandem weiterhelfen dürfte, einfach nur auf die KI zu schimpfen, egal welche. Setzt euch damit auseinander, gern auch kritisch. Hinterfragt aber auch, was sie euch KI-generiert über den Zaun schmeißen. Beschäftigt euch damit, nehmt aber nicht alles für bare Münze. So könnte ein gesunder Umgang mit KI sein. Lasst sie aber aus der Kreativität raus. Verlasst euch also nicht auf KI im Blog, wenn ihr ihn doch selbst schreibt.

Einfach mal weitersagen

2 Gedanken zu „KI im Blog: Muss das so?“

  1. Also dein zitierter Beitrag zu Urlaub liest sich ja garnicht wie „von KI zusammengeschustert“.

    Ich finde es überflüssig, das Thema „KI in Blogs“ zur Kontroverse aufzublasen (machst du nicht, gut!), denn niemand ist zum Blogs Lesen gezwungen. Wenn Artikel erscheinen, die deutlich KI-verfasst sind, wird das die Lesewilligen langweilen und sie werden nicht mehr kommen – ganz einfach. Merkt man es dagegen nicht, spielt es m.E. auch keine Rolle, ob und wie genau sich die jeweiligen Autoren einer KI bedient haben.

    Meine eigenen Gründe und Unsicherheiten bezüglich KI-Nutzung hab ich gestern verbloggt – wenn du magst:
    https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2025/11/11/warum-ki-beim-politischen-bloggen-helfen-kann-vielleicht-sogar-muss/

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    • Puh, da bin ich aber froh, dass du nicht denkst, dass ich das Thema zur Kontroverse aufblase. Ich sehe es ja ganz praktisch. Wie gesagt, es ist ja nicht alles schlecht. Aber das muss man alles richtig einordnen. Sonst wird das eben nichts.

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