Pinterest-Traffic: Ist es wirklich so einfach?

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Es gibt Unmassen von Blog-Artikeln, die beschreiben wollen, wie einfach es ist, den Pinterest-Traffic zu steigern. Aber ganz ehrlich: Ist es wirklich so einfach? Oder bedarf es etwas mehr als nur ein paar Handgriffe? Wie ihr wisst, tue ich mich ein wenig schwer mit der Plattform. In diesem Artikel werde ich einfach mal aufschreiben, was andere so zum absoluten Heilsbringer der Bloggerszene erzählen.

Ich glaube nach wie vor nicht an Pinterest-Traffic

Ich gehe ja schon länger damit schwanger, was ich nun am Ende mit meinem Pinterest-Account veranstalten werde. Neulich meinte mal jemand, dass die Plattform nichts für mich sei, weil sie ja doch eher für bildlastige Inhalte geeignet wäre. Wenn wie bei mir der Text-Anteil gewaltig groß ist, darf man sich nicht über fehlenden Pinterest-Traffic beschweren.

Obwohl ich Statistiken nicht überbewerte, ist folgendes zu sehen: In den letzten Monaten kam etwa jeder sechste Besuch aus den sozialen Netzwerken über Pinterest zustande. Das klingt doch schon mal gut, oder? Ja, wenn die absoluten Zahlen nicht wären. Denn auf alle Besuche umgerechnet, machte der Pinterest-Traffic bei mir nur 0,4% aus. Keine 170 Besuche kamen von dort. Denkt denn wirklich jemand, dass sich das mal ändert?

Gut, seit Mitte November sind die Ausschläge in den Statistiken etwas nach oben gegangen, was diese Plattform betrifft. Aber es ist nach wie vor nicht der Rede wert. Ich will ja nicht ausschließen, dass ich alles mögliche falsch mache. Dennoch muss ich ehrlich zugeben, dass mich Pinterest nach wie vor nicht wirklich überzeugt. Zumindest nicht als Quelle für Zugriffe.

Aber es ist doch ganz einfach!

“Ich habe meinen Pinterest-Traffic im Blog um drölfzigtausend Prozent erhöht, und du kannst das auch” – Oder so. Kennt ihr diese Phrasen, wenn ihr euch mit Pinterest beschäftigen solltet?

Da wird davon erzählt, themenrelevante Pinnwände und schöne, ansprechende Pins zu erstellen und auf ein persönliches Board zu achten. Das mit den Pins kann ich nachvollziehen. Bei anderem fehlt mir der Glaube, dass Nutzer tatsächlich die Profile anderer Nutzer aufrufen. Und was soll das denn damit zu tun haben, den Pinterest-Traffic zu steigern?

Andere kommen mit der Strategie daher, Keywords im Profilnamen unterzubringen. Und im Namen der Pinnwand und im Pin selbst. Keywords, Keywords, Keywords. Ach, und man soll jede Menge zusätzlicher Tools einsetzen und Gruppen-Pinnwänden beitreten. Ja, und Leute, nur ein paar Minuten reichen, um Dinge anzupinnen und den Algorithmus zu bescheißen. Ehrlich?

Aber es kann schon sein, dass es an den Pins liegt, wenn kaum Pinterest-Traffic im Blog zustande kommt. Die müssen nun mal nach etwas aussehen und etwas aussagen. Und es ist auch so, dass man eben nicht planlos drauflos pinnen sollte. Die beiden verlinkten Blog-Artikel wirken irgendwie sinnvoller. Aber das kann auch täuschen.

Was bedeutet das denn jetzt für mich?

Nun ja, ihr habt es ja mitbekommen, dass ich oben ein vertikales Artikel-Bild und unten ein senkrechtes Bild mit gleichem Inhalt habe. Das ist noch nicht lange so. Nämlich erst seit diesem Artikel. Und ungefähr zu dieser Zeit begann es, dass die Ausschläge beim Pinterest-Traffic hier im Blog größer wurden. Das hat sich also schon mal ausgezahlt.

Bedenken wir, dass diese Plattform zum größten Teil mobil genutzt wird, und dann ergibt das Alles Sinn. Ja, das ist alles noch nicht der Rede wert. Das liegt aber vielleicht auch daran, weil ich beim Pinnen etwas falsch mache. Der Plan wäre also:

  • Wie gehabt laufen alle Pins mit der Zeit per RSS-Feed in meine Pinnwand Henning-Uhle.eu: Alle Blogartikel, unsortiert ein – Da aber mit vertikalem Artikel-Bild
  • Manuell pinne ich meine Artikel in der entsprechenden Pinnwand mit dem senkrechten Bild an
  • Zusätzlich hierzu versuche ich, von anderen Nutzern Pins anzuheften, wenn ich sinnvolles finde – was ich dann auch lesen muss, weshalb “ein paar Minuten” einfach mal gelogen ist
  • Mit der Zeit werde ich die Pins zu meinen Artikeln in neuen Pinnwänden nochmals anheften

Das muss ich einfach mal beobachten. Es gibt ja Pins von mir, die tausende Male angezeigt aber niemals jemanden zum Artikel geführt haben. Und es gibt Pins, die durchaus Pinterest-Traffic bei mir erzeugt haben. Vielleicht bedarf es einfach noch mehr Zeit, vor allem wenn ich jetzt das mit dem neuen Plan mache.

Am Ende ist es so, dass der zweite Punkt schon eine Trendwende hervorrief. Mit dem letzten Punkt muss ich mir etwas einfallen lassen. Vielleicht mit Microsoft To-Do. Oder mir fällt etwas mit Microsoft Flow, respektive Microsoft PowerApps ein. Dann könnte ich das vielleicht sogar automatisieren. Mal sehen, wie das weitergeht.

Pinterest-Traffic: Ist es wirklich so einfach?

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