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Blog - (C) inspirexpressmiami CC0 via Pixabay.de Blog - (C) inspirexpressmiami CC0 via Pixabay.de

Aus dem WordPress-Blog eine App fabrizieren?

Es gibt ja immer wieder die absonderlichsten Ideen, die man sich so einfallen lässt. Im Großen und Ganzen geht es immer wieder darum, einen Blog bekannter zu machen. Ich denke, über solche Dinge wie automatisches Publizieren von Artikeln oder Fanseiten in den sozialen Netzwerken und dergleichen muss man sich nicht unterhalten. Das ist nicht mehr neu. Aber jetzt gibt es auch noch Apps. Ja, man soll aus einem Blog eine App machen können. Die Frage ist: Muss das sein?

Ich habe lang und breit nach einem ansehnlichen und funktionalen Layout (Theme) für diesen Blog gesucht. Wie Sie wissen, bin ich fündig geworden. Und ich freue mich, dass das alles soweit gut läuft. Aber nun bin ich das x-te Mal darüber gestolpert, dass mir jemand in irgendeinem Artikel erzählt, dass er / sie davon begeistert ist, den eigenen Blog in eine App hinein gewurschtelt zu haben. Ja, eine App für das Smartphone. In Zeiten von responsive Layout – also Aussehen, das sich ans Ausgabegerät anpasst. Toll!

Ich weiß nicht, ob ich da altmodisch bin. Aber ich denke, dass man nicht jeden Kram mitmachen muss. Wer sowas gern mit seiner Seite veranstaltet, kann das gern machen. Aber ich sehe nicht so richtig den Sinn darin. Ja, ich höre es schon: Die Inhalte werden schneller geladen. Und eben so etwas. Aber Leute, das, was da seit einiger Zeit die Runde macht, ist kostenlos. Wo ist denn der Haken, bitteschön?

Man kann mit einem Dienst namens Blappsta eine komplette WordPress-Seite in eine App umwandeln. Und der Anbieter will dafür nicht einmal Geld haben. Ja, Mensch… Das ist eine GmbH, die müssen doch ihre Leistung mit irgendwas vergütet haben. Oder sehe ich da irgendwas falsch?

Man muss sich irgendwie bei Blappsta registrieren und ein Plugin bei WordPress installieren. Und dann passt man sich das Aussehen der dann entstehenden App an. Man kann sich auch jederzeit ansehen, wie das Ergebnis mal aussehen soll. Tja, und dann reicht man die App bei Blappsta ein, die dann irgendwie diese App in die Stores dieser Welt jubeln.

Ich sehe hier keinen Mehrwert für meine Leser. Wozu soll ich das machen? Was würde dem Leser und dem Autor diese App bringen? Ich meine, meine Seite funktioniert tadellos auf dem Smartphone. Wozu soll ich das nun auch noch mit einer App machen? Zumal mir nicht klar ist, womit dann die dahinter stehende GmbH Geld verdient. Die gibt doch diese Möglichkeit, die in der Tat für manche Blogs einen Mehrwert bringen könnte, nicht einfach kostenlos heraus.

Oder habe ich irgendwas übersehen? Ich meine, ich kann mich täuschen. Gäbe es denn einen Sinn, einen Gemischtwaren-Blog wie diesen, der auf dem Handy eh schon gut funktioniert, in eine App zu drücken? Würden Sie eine solche App nutzen wollen?

Bildquelle: Blog – (C) inspirexpressmiami CC0 via Pixabay.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 thoughts to “Aus dem WordPress-Blog eine App fabrizieren?”

  1. Schon mal was von in-app-Werbung gehört? Die kostenlose Variante kommt mit solcher Werbung. Darüber werden sie das wohl z. T. finanzieren. Und wer keine solche Werbung will, muss sehr wohl zahlen, ab 129 $ pro Monat (!)…

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