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Facebook-Netz - (C) Geralt Altmann via Pixabay.de Facebook-Netz - (C) Geralt Altmann via Pixabay.de

Facebook Messenger: Zuckerbergs Größenwahn

Was will Mark Zuckerberg eigentlich erreichen? Der Facebook Messenger wird quasi zur alles überstrahlenden Kommunikationsmaschine für Facebook Nutzer. Mittlerweile ist es so, dass mit dem Unikum jegliche Konkurrenz kopiert wird, sodass Facebook Nutzer gar nicht mehr irgendwas anderes im Internet nutzen müssen. Aber ernsthaft: Facebook ist nicht das Internet, und der Messenger erst recht nicht. Das ist glücklicherweise nach wie vor nicht der Fall.

Ob es nun „Messenger Day“ ist oder „Instagram Stories“ – Zuckerbergs Imperium Facebook kopiert sich lustig durch die Welt. Es werden dabei inzwischen etablierte Dienste nachgeahmt. Ohne Rücksicht auf Verluste. All das doch eigentlich nur, um die Nutzer bei Facebook einzusperren. Nicht umsonst werden über den Messenger Dienstleistungen angedreht, Dinge verkauft und dabei ganz nebenbei die Nutzer ausspioniert.

Zuckerberg will nun mit seiner Kopierwut beim Facebook Messenger und bei Instagram offenbar Snapchat platt machen. Die sind kürzlich an die Börse gegangen. 2013 wollte Zuckerberg sich den Videochat-Dienst einverleiben. Die hatten damals abgelehnt. Nun könnte Rache eine Rolle spielen. Wer sich mit Zuckerbergs Vergangenheit beschäftigt, wird das vielleicht als nicht ganz abwegig ansehen. Und wenn der Messenger mit der Day-Funktion einen exakten Snapchat-Klon abgibt, dann schwächt Zuckerberg halt einfach nur einen weiteren Konkurrenten.

Ich nutze weder den Facebook Messenger (und nebenbei auch keine Facebook App) noch Instagram noch Snapchat. Ich muss nicht jede dieser Funktionen oder Dienste nutzen. Die Stories, die man bei Snapchat machen kann, sind ein ziemlicher Renner, und die werden halt kopiert, weil das Ding einfach funktioniert. Für Snapchat bedeutet das Ganze, dass man sich noch weitere Dinge einfallen lassen muss, will man weitermachen.

Mit „Messenger Day“ ist es nun möglich, Bilder, Videos und persönliche Nachrichten für 24 Stunden zu teilen. Alle Dinge verschwinden dann nach 24 Stunden. Will man das nicht, muss man als Nutzer die Dinge erst wieder aus dem Day-Bereich heraus fummeln. Und das ist der neue, heiße Scheiß? Nun gut, in einem halben Jahr ist es wieder etwas anderes. So lang ich gut und gern auf den Messenger und die Facebook App verzichten kann, was bestens klappt, wird mich das Ganze eher weniger tangieren. Und Sie?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

One thought to “Facebook Messenger: Zuckerbergs Größenwahn”

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