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LG G Flex - (C) The Verge LG G Flex - (C) The Verge

LG und das krumme Ding

Es wurde viel palavert: Smartphones müssen sich mehr der Hand-Geometrie anpassen, sie müssen ergonomisch geformt sein. Und so weiter und so fort. Nun gibt es ein Smartphone, das genau so konzipiert ist. Und es gibt nicht wenige, die sich darüber zerreißen.

Es geht um das “LG G Flex”. Das ist gebogen und bringt noch so manches andere Highlight mit. Und da schaue ich doch mal ganz gern drauf.

Formschön kommt es daher, das exotische Modell aus Südkorea. Also so finde ich es zumindest. Und da geht es schon los: Da ist die Rede von “potthässlich” und von “krumm und schief”, aber ich finde die Form sehr ansprechend. Vielerorts wird die Form als Banane beschrieben. Und das stimmt wohl auch, wenn man sich das Bild von “The Verge” anschaut.

Das Gerät bringt aber auch ein paar technische Daten mit, die man sich einfach mal anschauen sollte. Diese wären:

  • Android 4.2.2 Jelly Bean mit der UX UILG Flex_1
  • 6″ Curved P-OLED Display mit 1280 x 720 Pixel
  • 245 ppi
  • 2,26 GHz Qualcomm Snapdragon 800 MSM8974 Quad-Core Prozesssor
  • Adreno 330 GPU
  • 2 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher
  • 13 Megapixel Kamera
  • 2,1 Megapixel Frontkamera
  • Verbindung: LTE, GPS, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, micro-USB 3.0, NFC
  • 160,5 x 81,6 x 7,9 mm
  • 177 g
  • 3500 mAh (nicht wechselbar)

Das sind an sich so Standardwerte für aktuelle Smartphones. Das kann nicht der eigentliche Hingucker sein. Das “LG G Flex” bringt noch ein weiteres Schmankerl mit. Man reibt sich da schon die Augen, wenn man liest, dass das Smartphone sich selbst heilen kann. Klingt blödsinnig? Schauen wir mal.

Auf der Rückseite befindet sich eine elastische “Heckklappe”. Der Deckel auf der Rückseite ist so gebaut, dass es kleine Kratzer oder sonst irgendwelche unschönen Dinge wieder ausmerzen kann. Ich meine, mein Samsung Wave 3 (Ja, ich führe das Gerät immer wieder ins Feld) hat eine Alu-Rückseite. Die kann auch so einiges ab. Außerdem will man ja mit einem Smartphone keine Nägel in die Wand hauen. Aber solche kleinen, unschönen Dinge auszumerzen, das wäre schon schick.

Insgesamt denke ich, dass das “LG G Flex” ein gutes Smartphone ist. Ob sich die außergewöhnliche Form großer Beliebtheit erfreut, muss man sehen. Jedenfalls gefallen dem Peter bei Mobi-Test die “Selbstheilungskräfte” auch sehr gut. Mal schauen, wie viel davon dann “echt” ist.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 thoughts to “LG und das krumme Ding”

    1. siehste, bei Wave 3 hat von vornherein gebürstetes Aluminium. Dem musste ich nichts spendieren. Und das meine ich. Ob das “G Flex” tatsächlich so “verwindungssteif” (ich grinse) ist, muss dann wohl in der alltäglichen Verwendung geprüft werden.

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