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NUBON – Digitale Kassenzettel?

Kennen Sie das? Sie schauen in Ihr Portemonnaie und stellen fest, dass Sie sich vor lauter Kunden- und Rabatt-Karten und vor lauter Kassenzetteln gar nicht mehr zurecht finden. So geht das wahrscheinlich den meisten Kunden von irgendwelchen Handelshäusern. Und das Schlimme ist, dass die einzelnen Händler zueinander inkompatible Kartensysteme einsetzen. Und die Kassenzettel sind auch teilweise richtige Klorollen. Das muss man ja nicht unbedingt haben, das geht ja in der heutigen Zeit auch völlig unproblematisch bei einigen Händlern. Vorausgesetzt, Sie haben ein Smartphone mit Android oder ein iPhone.

Im Google Play Store oder eben auch im Apple Store können Sie sich, wenn Sie ein solches Smartphone benutzen und Kunde bei Görtz, Wöhrl, MyShoes oder Roland sind, eine sehr interessante App herunterladen. Die stammt von NUBON. Und ja, sie heißt auch so. Einmal installiert, kann man einiges damit anstellen.

Nach dem Einkauf erhält man den Kassenzettel auf das Smartphone. Das macht sich gut bei Reklamationen. Denn wer trägt schon Sorge, dass Kassenzettel immer verfügbar bleiben? So kann man im Falle des Falles den digitalen Kassenzettel über die App hervorzaubern und so seinen Einkauf nachweisen.

Die App ist kostenlos und für die beiden Betriebssysteme erhältlich. Und zwar in beiden offiziellen App Stores. Hat man sie heruntergeladen, ist sie flugs installiert. Dann muss man sich einen Account anlegen. Das kann man über Facebook oder eine gültige Email-Adresse tun, je nach Belieben. Und dann hat man schon Zugriff über die Funktionen der App.

Die sehr aufgeräumte App bietet Gutschein-Codes, digitale Kassenzettel, Kundenkarten. Man kann Einkaufslisten erstellen, und in einer Beta-Version (also testweise) sind Coupons verfügbar. Demnächst soll die App sogar über ein Haushaltsbuch verfügen.

Die App ist sogar so intelligent, dass man an diese auch ältere Belege übertragen kann. So kann man sich von einiger Zettelwirtschaft verabschieden. Und vorhandene Kundenkarten – wie Payback, ADAC und dergleichen – können ganz einfach hinzugefügt werden. Über den entsprechenden Menüpunkt kann der jeweilige Anbieter ausgewählt oder eingegeben werden und die Kundennummer hinzugefügt werden. So entledigt man sich auch einigem Kartenkram.

Spielereien sind natürlich auch dabei. So soll es demnächst möglich sein, seine Einkäufe bei Facebook zu veröffentlichen. Ein Haushaltsbuch möchte ich dann auch lieber am Computer mit Programmen wie Excel pflegen. Aber an sich ist eine solche App ein gutes, kleines Helferlein für Einkäufe. Das Klientel der Händler, die bis jetzt mitmachen, wird sie zu schätzen wissen. Und so sehen einige Punkte in der App aus:

Die App ist sicherlich nicht für jeden etwas. Aber ich finde solche Apps durchaus nützlich. Die Anmeldefunktion über Facebook schätze ich vom Datenschutz-Aspekt her etwas kritisch ein. Aber das muss man ja nicht machen, man kann eine ganz normale Email-Registrierung durchführen. Und die Funktionen sind recht gut und nahezu selbsterklärend.

Da mag man jetzt wegen des folgenden Zeichens skeptisch sein. Aber ich sehe das wirklich realistisch: Den Einkauf vereinfacht diese App. Das Bezahlen übernimmt sie nicht. Es wird sicherlich einige Kunden geben, die diese App nutzen. Und wer weiß, vielleicht sind bald noch mehr Partnerunternehmen dabei.

Was sagen Sie zu einer solchen App?



Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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