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Qando im Google Play Store - (C) Screenshot Henning Uhle Qando im Google Play Store - (C) Screenshot Henning Uhle

Qando bringt die Wiener durch die Stadt

Fahrplan-Apps für Smartphones gibt es ja eigentlich wie Sand am Meer. Manche sind übersichtlicher, manche nicht. Es gibt Apps, die die Möglichkeit bieten, mehr über das Beförderungsmittel zu erfahren, oder das Ticket zu buchen. Jeder größere Verkehrsverbund bietet so etwas an. Und auch die Stadt Wien mit ihren “Wiener Linien” macht so etwas. Und das sieht nicht einmal schlecht aus.

Wer da jetzt noch denkt, dass Österreicher lieber einen auf Operetten machen sollen, sollte sich in sein Kämmerlein zurückziehen und über seinen eigenen Unsinn nachdenken. Denn die Qando-App ist ziemlich gut gemacht. Mancher Verkehrsverbund kann sich da in Scheibchen abschneiden.

Was ist Qando?

Nächste Bahn ein Niederflurwagrn? ULF B1 in Wien Hernals - By User:My Friend (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
Nächste Bahn ein Niederflurwagrn? ULF B1 in Wien Hernals – By User:My Friend (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
Qando ist ein Fahrplanservice der “Wiener Linien”, was der Öffentliche Nahverkehr der Stadt Wien ist. Mit dem Fahrplanservice können Wiener Fahrpläne abrufen oder Echtzeitinformationen zu eventuellen Verzögerungen einsehen. Man kann Reiserouten planen. Man kann Tickets erwerben. Und – und das finde ich speziell sehr interessant – man kann auf Straßenbahnlinien sehen, ob es sich bei der nächsten Bahn um einen Niederflurwagen handelt.

Darüber hinaus werden auch immer aktuelle Störungsmeldungen angezeigt und aktuelle Informationen über Störungsbehebungen. Also eigentlich ein allumfassender Informatonsservice für die Nutzer der “Wiener Linien”. Aber nicht nur für die Stadt Wien steht das System zur Verfügung, sondern auch für den “Verkehrsverbund Ost-Region”. So schreibt es eben die Wikipedia.

Weitere Informationen

Ich habe schon Verkehrsgesellschaften gesehen, da kosten solche Apps sogar noch Geld. Aber die “Wiener Linien” bieten diesen Service – wie die meisten anderen auch – kostenlos an. Die Qando-App können Sie im entsprechenden Informationsbereich der Wiener Linien beziehen.

Was ist weiter zu beachten? Die App ist für Apples iPhones und für Android-Geräte erhältlich. Beides sollte nicht zu alt sein. Bei einem Android-Gerät empfiehlt es sich, mindestens die Version 4.1 installiert zu haben. Das bekommen Sie im Normalfall über Einstellungen -> Telefoninformationen heraus.

Aber auch alle anderen internetfähigen Smartphones können den Service nutzen. Über eine so genannte WebApp können Nutzer von Windows Phone, Bada etc. den Service über den Browser nutzen. Das ist auch alles über den Link erklärt.

Fazit

Dass Österreicher viel Innovationskraft mitbringen, sehe ich so oft in meinem Leben. Sie haben es halt im Griff. Und mit der Qando-App zeigen die “Wiener Linien”, wo es langgeht. Das Angebot gefällt mir. Und wie ich bereits geschrieben habe: Manch anderer Verkehrsverbund kann sich hieran eine Scheibe abschneiden.

Die Wiener werden diesen Service sicher schätzen. Aber auch deutsche Unternehmen sollten einmal nachschauen, was die App alles kann. Einen kleinen Überblick liefert der folgende Screenshot aus dem Google Play Store. Und jetzt die Frage an Sie: Was sagen Sie zu dieser App? Finden Sie diese genauso gelungen wie ich?

Titelbild: Qando im Google Play Store – (C) Screenshot Henning Uhle

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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