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Ein DJ mit Turntables - (C) steadycultures CC0 via Pixabay.de Ein DJ mit Turntables - (C) steadycultures CC0 via Pixabay.de

27 Jahre „Gonna make you sweat“ von C+C Music Factory

„Everybody dance now“ schrie es 1991 in den Clubs. Es stammt von Martha Walsh von den Weather Girls. Das gesamte Lied aber stammt von C+C Music Factory. Robert Clivillés und David B. Cole schafften einen Hit für die Ewigkeit. Ein Rap von Freedom Williams drauf, und fertig war die Nummer, die alle Rekorde gebrochen hatte. In Deutschland wurde die Nummer eigentlich nur „Everybody dance now“ genannt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn das Lied heißt vollständig „Gonna Make You Sweat (Everybody Dance Now)“.

Gonna make you sweat, Baby

Hier ist die Kathedrale, ich bin zurück mit Bass. Der Krach ist live, und ich verschwende keine Zeit. Am Micro mit einem coolen Reim: Springe zum Rhythmus! Und ich bin hier, um Beats und Text zu kombinieren, damit du deine Hosen schüttelst. Nimm die Gelegenheit, mach hin und tanze! Jungs, schnappt euch ein Mädchen. Wartet nicht, lasst sie wirbeln.

Es ist deine Welt, und ich bin nur das Eichhörnchen. Ich versuche, ein Nuss zu bekommen, um deinen Hintern zur Tanzfläche zu bewegen. Also, was geht ab? Hände hoch, kommt und sagt „Yeah!“. Jeder hier drüben, jeder da drüben: Die Menge ist lebendig, und ich treibe den Beat an. Ihr Party-Menschen im Haus, bewegt euch. Lasst eure Gedanken sein, bringt mich auf Linie.

Pause, durchatmen, mach dein Ding. Auf mein Kommando machst du dich auf die Tanzfläche. Es wird dich schwitzen lassen, bis du blutest. Das ist genug Aufputschmittel. Ich habe den Preis bezahlt, jetzt kontrolliere ich die Würfel. Ich bin präziser. Um es auf den Punkt zu bringen, ich bin nett. Die Musik übernimmt die Kontroller, dein Herz und deine Seele entfalten sich. Dein Körper ist frei und im Ganzen.

Tanz, bis du nicht mehr kannst. Geh auf die Tanzfläche und werde grob. Dann komm zurück und stell dich auf den Kopf. Jetzt ganz einfach, lass mich dich bewegen sehen. Die Musik ist mein Leben. Komm und lass uns schwitzen. Lass die Musik die Kontrolle übernehmen. Lass den Rhythmus dich bewegen. Jeder soll jetzt tanzen!

Schnell verebbter Erfolg

Ja, inhaltlich ist die Nummer natürlich nix. Das ist ja auch völlig unwichtig. Denn was die beiden Produzenten Robert Clivillés und David B. Cole da fabrizierten, war keineswegs eine Eintagsfliege. Sie waren Produzenten von Natalie Cole, Taylor Dayne, „Black or White“ von Michael Jackson. Sie produzierten die New Kids on The Block, Whitney Houston oder auch Mariah Carey. Das eigentliche Projekt C+C Music Factory aber war eigentlich nach der dritten Single schon wieder am Ende.

Ich hatte selbst das Album „Gonna make you sweat“, worauf sich natürlich dieser Gassenhauer befindet. Nach dem zweiten, dritten Mal hören war ich entnervt von diesem Album. Und das ist wohl auch das Problem vieler Dance-Projekte. Die schaffen meistens 2, 3 Nummern, aber dann klingt alles andere völlig gleich. So auch bei C+C Music Factory. Unabhängig vom großen Schaffen der beiden Produzenten.

Die schafften später sogar noch einen Welthit unter dem Namen „Clivillés + Cole“. Die Nummer „A Deeper Love“ war ein weltweiter Top-20-Knaller. Leider starb kurz darauf David Cole im Januar 1995 an den Folgen einer Hirnhautentzündung im Alter von 31 Jahren. Dennoch bleibt die Nummer „Gona make you sweat“ ein unerreichtes Phänomen.

Das Lied

 

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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