Burning: Mein Drama der Welt

Ich haue mit „Burning“ noch eine Single in die Streaming-Plattformen. Diesmal haben wir es mit fetten Beats zu all dem Drama der Welt zu tun. Ich wollte einfach mal die allgemeine Stimmung einfangen, die man so tagtäglich verspürt. Wenn ich irgendwas mit Video machen würde, würde ich vermutlich Videoschnipsel aus den aktuellen Nachrichten einfangen und zusammenkleben. Dabei hatte ich ursprünglich ein ganz anderes Bild vor Augen, als ich mit dem dramatischen Track anfing.

Koalas und Naturkatastrophen

Könnt ihr euch noch an die verheerenden Buschbrände in Australien vor ein paar Jahren erinnern? Die dortigen Nationaltiere, die Koalas, waren extremst bedroht. Wenn man das Inferno tagtäglich in den Nachrichten gesehen hatte, wurde einem unfassbar anders. Überhaupt war der Ursprung von „Burning“ irgendwo bei all den Naturkatastrophen. Und dann überfiel die russische Armee auf Geheiß von Diktator Wladimir Putin die Ukraine. Auf einmal drehte sich meine Gedankenwelt.

Ich habe zu „Burning“ bereits von mir gegeben: „Guckt euch all die Krisen auf dem Planeten an. Wir verbrennen die Welt, in der wir leben. Jetzt steht die Welt in Flammen. Und wenn wir nicht langsam aufwachen und etwas dagegen tun, wird am Ende nichts mehr übrig sein“. Jetzt könnt ihr viel erzählen, dass mich das nichts anginge und Musik doch damit nichts zu tun haben darf. Das ist alles Quatsch. Wer weiß, vielleicht ist das mein „Earth Song“ oder mein „Child In Time“. Keine Ahnung.

Ich hatte den Track bereits 2023 einmal einfach so beim BandLab und bei SoundCloud zur Verfügung gestellt. In H-Moll (sonst überall B-Moll) gehalten, kommt die Nummer mit fetten Beats, Acid-Sirenen, viel Rhythmus und einem dramatischen Synthie-Motiv um die Kurve. Mir war es wichtig, die Ernsthaftigkeit des Tracks herauszuarbeiten. Jetzt ab 01.04. als richtige Single habe ich das Stück nochmal neu abgemischt und neu gemastert. Und das Ding wird ja auch nicht alt, wenn wir auf den Iran gucken.

Ja, mir ist schon klar, dass ich gar nicht die Macht dazu habe, die Welt zu verbessern. Überall auf der Welt fürchten unschuldige Menschen um ihr Leben und ihre Freiheit. Niemand kann so tun, als ginge ihn das nichts an. Jeder kann zum Koala werden. Auch ohne Kriege stehen wir am Rand einer Katastrophe. Und all das hatte mich zu „Burning“ bewogen, das nun auf allen möglichen Streaming-Plattformen verfügbar werden wird.

Wo hört man denn „Burning“?

Bestimmt wird es den einen oder anderen Stream auf die Nummer geben. Vielleicht auch ein paar mehr. Ditto Music hat „Burning“ vor ein paar Tagen zu den Streaming-Diensten gegeben. Natürlich ist das eine tanzbare Nummer. Aber vielleicht hört ihr euch die Nummer auch mit geschlossenen Augen an. Vielleicht seht ihr da auch die leidenden Koalas, die brennenden Wohnviertel in der Ukraine und all das Leid, das der Mensch über die Welt gebracht hat. Dann wäre mein Ziel erreicht. Mit Klick auf das Bild kommt ihr zu den Streaming-Diensten:

Klickt auf das Bild, um zur Single zu kommen

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