Eclipse – Elektronische Sonnenfinsternis

Unzählige Male haben Musiker aller möglichen Genres die „Eclipse“ in ihren Liedern verwurstet. Ich komme jetzt auch mit so etwas um die Ecke. Warum? Weil ich es kann. Nein, anders. Das Wort hat halt einfach extrem gut zu dem Track gepasst. Und ich werde euch jetzt mal ein paar Worte zu dem Stückchen aufschreiben. Das kam jetzt über Ditto Music als Single raus. Es kann ja sein, dass euch das Ganze interessiert. Vor allem, nachdem mein Album resonanzlos verhallt.

Darf’s ein bisschen düsterer sein?

„Eclipse“ ist ja das englische Wort für „Finsternis“. Jaja, ich weiß schon, man kann auch das Wort „Eklipse“ dafür nehmen. Aber mal ehrlich, wer nutzt das? Jedenfalls hatte ich eine Hauptmelodie am Wickel. Ich wollte ein bisschen polymetrisch unterwegs sein. Es sind halt Triolen, die da gespielt werden. Wer damit nix anzufangen weiß, einfach mal unten den Track starten. Irgendwie hatte ich jedenfalls den Gedanken beim Basteln, wie sich wohl der dunkle Weltraum als schwarzes Nichts anhört.

Und so fummelte ich mit Sounds und Effekten herum. Und es musste irgendwie ein bisschen düsterer sein. Ich fand, das passt von der Stimmung. Plötzlich stand fest, dass die Nummer dann halt „Eclipse“ heißt. Es sind irgendwie Elemente vom Melodic Techno und vom Melodic House enthalten. Aber zwischendrin habe ich auch ein bisschen Deep House herein gewurstelt. Was kümmern mich Musikstile? Ich mache halt meinen eigenen Kram. Das hat mir bisher nicht geschadet.

Die Nummer kommt aber auch mit einer Tonart um die Ecke, die für solche – nun ja – mystischen, etwas düsteren Sachen wie gemalt ist: E-Moll. Das ist die Tonart von „Nothing Else Matters“ von Metallica oder „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana. Aber auch „Scarborough Fair / Canticle“ von Simon & Garfunkel und überhaupt jede Menge Rockmusik wurde in E-Moll komponiert. Und der Uhle nimmt sich heraus, diese für Rocker heilige Tonart für seinen Kram zu missbrauchen.

Ja, weil ich das darf. Wer sagt denn, dass bestimmte Tonarten nicht in irgendwelchen Musikstilen funktionieren? Mir hat das kolossalen Spaß gemacht, mal mit dieser Tonart herumzufummeln. Ich versuche immer, etwas besonderes aus den Stücken zu holen. Und ich hoffe letzten Endes, dass mir das auch gelungen ist. Klar, beurteilen kann ich das nur subjektiv. Vielleicht habe ich auch kompletten Blödsinn fabriziert.

Eclipse: Die vertonte Sonnenfinsternis

Wenn wir wollt, könnt ihr euch gern „Eclipse in voller Pracht anhören. Die Single habe ich über Ditto Music veröffentlicht. Ich binde euch mal den Stream von SoundCloud ein, weil das am einfachsten ist. Aber ihr könnt sie auch sonstwo hören. Und wer weiß, vielleicht findet ihr den Track ja auch etwas düsterer als andere Tracks von mir. Jaja, die Fans von Death Metal und Black Metal lachen mich hier aus. Aber elektronische Musik ist ja auch etwas anderes.

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1 Gedanke zu „Eclipse – Elektronische Sonnenfinsternis“

  1. Ich habe ja auf BandCamp so ein Album, „The Cascade LP“. Was ist nun seit der Album-Veröffentlichung alles passiert? Und was folgt daraus? Das sind so Fragen, mit denen man sich herumschlagen muss, wenn man als Musiker digital Musik veröffentlicht, was ja heutzutage der Normalfall ist. Und so muss ich mal Farbe bekennen und ein … Weiterlesen

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