Hörspiele – Auf den Ton kommt es an

Ich liebe es, meiner Tochter eine Geschichte vorzulesen. Als Vorleser taucht man ja auch ein Stückchen in die eigentliche Geschichte ein. Und wie oft ist man als Vorleser enttäuscht, dass die Geschichte dann schon zu Ende ist. Dem Zuhörer, in meinem Fall meine Tochter, ist es aber vergönnt, vollständig in die Geschichte einzutauchen und mit zu erleben, was die einzelnen Figuren so tun.

Solche schönen Dinge kann man eben auch mit einem Hörbuch erleben. Und das schöne daran ist, dass der Vorleser ja nicht zwingend mit dabei sein muss. Deshalb ist es ja ein Hörbuch. Und ob es nun der Papa beim Vorlesen oder der Vorleser ABC beim Hörbuch ist, man muss den richtigen Ton treffen.

Kennen Sie das? Da hört man einen beliebigen Text, und jedes Wort klingt gleich. Oder es werden keine Pausen außer die zum Lufholen gemacht. Wenn Sie dem Text bis zum Ende folgen können, beglückwünsche ich Sie. Wenn man etwas vorliest – wie ich die Märchen für meine Tochter – muss man immer auf verschiedene Dinge achten: Man darf nicht zu laut oder zu leise sein, man muss betonen, man darf nicht zu schnell sein, aber alles muss einen gewissen Rhythmus haben. Und das Lesen muss einigermaßen flüssig sein. Nur mit solchen Mitteln kann man die Spannung beim Vorlesen aufrecht erhalten. Stimmt’s?

Mit Geschichten kann man wunderbar ablenken. Wogen glätten sich, Stress wird ausgeblendet und vieles andere mehr. Sie kennen das alles. Auch der Erwachsene ist empfänglich für vorgelesene Geschichten. Darum ist es wunderbar, dass es Hörbücher gibt. Ich kenne nicht wenige, die auf langen Autobahnfahrten eine CD mit einem Hörbuch im Autoradio laufen lassen. Man entspannt beim Autofahren und ist daher weniger aufgeregt bei schwierigen Verkehrssituationen. Darum kann ich nachvollziehen, warum so viele Leute Hörbücher kaufen.

Es gibt so viele Möglichkeiten, auf Hörbücher zu setzen. Ich wollte immer schon mal darüber schreiben und bin mehr oder weniger zufällig auf einen Artikel bei “inFranken” gestoßen. Dort sind wunderbar ein paar Punkte beschrieben, bei denen sich Hörbücher eignen. Ich meine, nicht jedem ist es gegeben, als Vorleser Geschichten vorzulesen. Dann lässt man lieber ein Hörbuch mit der Geschichte laufen, da haben wenigstens alle etwas davon.

Nutzen Sie eigentlich Hörbücher? Habe ich so meine Eindrücke richtig aufgeschrieben? Was meinen Sie zum Thema Hörbücher?

Bildquelle: Lauschen – (C) OpenClips CC0 via Pixabay.de

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