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Die Band „Alphaville“ beim Deutschen Evangelischer Kirchentag 2005 in Hannover, Deutschland - Stefanie Wulf, Silberchen [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons Die Band „Alphaville“ beim Deutschen Evangelischer Kirchentag 2005 in Hannover, Deutschland - Stefanie Wulf, Silberchen [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

“London Sky” – Alphaville sind zurück

Ja, es sind nun mittlerweile 4 Jahre vergangen, seitdem Alphaville mit “Catching Rays on Giant” ein famoses Comeback hatten. 4 Jahre – im Schaffen der Band keine Ewigkeit. Und nun sind sie ja wieder zurück, die intelligenten und eigenwilligen Musiker rund um Marian Gold. Sie mussten sich ja auch neu erfinden, nachdem Keyboarder Martin Lister Ende Mai diesen Jahres starb.

Nun gibt es wieder etwas zu hören von der wohl interessantesten Musikband, die es jemals in Deutschlands Discotheken geschafft hat. Die Rede ist von dem Lied “London Sky”, das durchaus auf wesentlich mehr als nur auf ein Lebenszeichen hoffen lässt.

Das neue Werk von Alphaville heißt also “London Sky”. Und irgendwie sind die Herrschaften, die dieses Jahr 30 Jahre Bandbestehen begehen, wieder bei den Märchen gelandet. Zumindest kommt mir das so vor, wenn ich mir den Text des Liedes so durchlese:

Da kommen Männer auf den Hausdächern vor, die niemand kennt, die dahin gehen, wo sonst niemand hingeht. Und sie gehen mit dem Wind, ohne Spuren zu hinterlassen. Und es geht um weiße Schornsteine und fliegende Wolken. Und irgendwie fühle ich mich da an den Schornsteinfeger-Tanz aus Mary Poppins erinnert.

Wer sich mit dem Werk von Alphaville auseinandersetzt, der bekommt sehr schnell mit, dass Märchen, Sagen und Absurdes immer wieder eine zentrale Rolle spielen. Und deshalb ist das Lied wieder einmal “typisch Alphaville”, obwohl von der Ursprungsband bis auf Marian Gold niemand mehr da ist.

Die Musik klingt wie durch einen Wattebausch gepresst. Entspannt zurückgelehnt entfalten sich die Töne, über denen die Stimme von Marian Gold hinter einer Membran hervordringt. Ich fühle mich beim Klang des Liedes an die Zeit von “Prostitute” oder “Salvation” zurückversetzt. Und ich muss sagen, mir gefällt es.

Ich hoffe, dass wir in Zukunft wieder wesentlich mehr der Band hören werden. Man kann in jedem Fall feststellen, dass Alphaville nicht am Ende ist. Trotz all der Rückschläge. Im offiziellen Tumblr-Blog der Band namens “AlphavilleNow” können Sie sich das Lied in einer dreiminütigen Kurz-Version anhören. Mehr wird es wohl in nächster Zeit geben.

Bildquelle: Die Band „Alphaville“ beim Deutschen Evangelischer Kirchentag 2005 in Hannover, Deutschland – Stefanie Wulf, Silberchen [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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