Musiktipp: Starside Casino

Ich streife immer mal wieder durch die Weiten des Internets auf der Suche nach guter Musik. Das, was das Formatradio bietet, ist teilweise nicht anhörbar. Und so muss man sich anderweitig umsehen.

Auf meinem Streifzug bin ich auf eine Band gestoßen, die Bruno Kramm – Musiker, Produzent, Pirat – in seiner vierzehntägigen Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorgestellt hat: Starside Casino.

Die Band bietet eine Mischung aus Alternative Rock und elektronischer Musik. Sehr hörbar. Coeur d’Alene, Idaho, da kommen die drei Herren her. Normalerweise klingt ihre Musik nach Spielekonsolen der Achtziger im Duett mit verstimmten Gitarren. Aber manchmal holen sie auch das alte Klavier aus der Ecke und jauchzen einen drauflos.

Leider gibt das Internet nicht allzu viel an Informationen her, was Starside Casino betrifft. Aber ich habe einen unbedingten Anspieltipp für meine Leser: „Elevators“. Ein verträumtes Liedchen, das zu lahmen Sonntag-Nachmittagen, ungefähr zur Hauptverdauungszeit nach dem Mittagsessen passt. Lassen Sie sich verzaubern von leichter Melancholie und Verspieltheit. Ein Lied darüber, wie schlecht es in der Welt zugeht, und darüber, dass man in einen Fahrstuhl sonstwo hin einsteigen soll.

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