Musikvertrieb: Was, wenn der gestört ist?

Um meine Musik möglichst überall hörbar zu machen, nutze ich einen Musikvertrieb. Sonst würde mir der Weg vielerorts leider versperrt sein. Ich habe mir vor einem Jahr Ditto Music als Distributor gesucht. Auch, nachdem es andere Menschen gab, die mir diesen Anbieter aus Großbritannien empfohlen hatten. Ich kann auch im Großen und Ganze nicht meckern. Aber nun war mir etwas passiert, bei dem ich dann am Ende schon an mir selbst gezweifelt hatte. Aber dem war nicht so, und dazu schreibe ich mal etwas auf.

Wozu als Freizeitmusiker ein Musikvertrieb?

Wenn du heutzutage Musik ins Internet kippen willst, machst du das entweder über BandCamp und SoundCloud und bist zufrieden. Oder du suchst dir einen Distributor, wenn du auch Spotify und Co. bedienen willst. Es gibt ja Leute, die lehnen es ab, Musik auf SoundCloud abzuspielen, weil – ja, keine Ahnung. Die sagen dir, dass sie ja für Spotify bezahlen würden und das reicht. Also suchst du dir einen Musikvertrieb, wenn du auch die einfangen willst.

Ach, und dann kommen auch so Leute, die nur Spotify oder Apple Music nutzen, um die Kurve und werfen dir vor, du würdest dir die Taschen vollmachen. Beide zusammen, auch noch mit Amazon Music und YouTube Music kombiniert, warfen insgesamt zwei Euro und fünfundzwanzig Cents ab. Innerhalb eines Jahres. 73 Euro sind es dagegen bei SoundCloud. Aber nur, weil ich Ditto Music als Musikvertrieb habe. Und ich mache mir also die Taschen mit Spotify voll. Ich geh mal lachen.

Nein, was ich sagen wollte: Du willst als Musiker ja gehört werden. Also willst du alle Streaming-Plattformen nutzen. Gut, ich könnte auch BandCamp nutzen. Das ist aber so, als würde ich CDs in ein Abbruchhaus werfen. Und das ist dann am Ende der Grund, warum ich überhaupt einen Musikvertrieb nutze. Davon gibt es einige. Mir scheint, als hätte ich es mit Ditto Music aus dem guten, alten Liverpool gar nicht so schlecht getroffen.

Und was war jetzt los?

Naja, es stand die Verlängerung meines Abos bei Ditto Music an. Es stand zwar überall, dass das automatisch passiert. Das war auch bei SoundCloud der Fall. Das hatte aber damals nicht geklappt. Und so habe ich dem Braten nicht getraut. Jetzt kannst du bei Ditto vorzeitig dein Abo verlängern. Das hatte ich angestoßen. Nur kam da alles zusammen. Ein technisches Problem bei Ditto. Kann ja passieren. Und so war mein Account kaputt.

Letzten Endes haben sie es heute – nach 5 Tagen inklusive Wochenende – hinbekommen. Denen war der Webserver gestorben, sodass der Vorgang aus dem verlinkten Artikel nicht abgeschlossen werden konnte. Und so hatte ich auf einmal 2 Abos, und das geht nicht. Diesen Knoten mussten sie kaputt schlagen, und das hat wohl gedauert. Wenn ich mir überlege, wie andere Dienstleister vorgehen, sind alles in allem 3 Arbeitstage gar nicht so schlecht.

Jedenfalls funktioniert wieder alles. Ich will nämlich eigentlich nicht mehr über SoundCloud den Musikvertrieb laufenlassen. Warum, hatte ich hier aufgeschrieben. Und ich bin ja sonst sehr zufrieden mit Ditto Music. Nein, kommt mir nicht mit BandCamp. Das ist vergebene Liebesmüh. Am Ende mache ich das mit dem Musikvertrieb nicht, um reich zu werden. Ich will, dass ich euch auf alle möglichen Wege mit meiner Musik nerven kann. Das mache ich wie mit diesem Track.

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2 Gedanken zu „Musikvertrieb: Was, wenn der gestört ist?“

  1. Danke für den Artikel. Ich nutze CDBaby. Bin ok zufrieden damit. Kommt etwas altbacken daher, aber funktioniert soweit. Vielleicht schaue ich mir Ditto auch mal. Von wegen europäische Lösung …

    • Es hakt hier und da mal bei Ditto, das muss ich mit auf den Weg geben. Aber wenigstens habe ich noch nichts gehört, dass der Laden irgendeine Art „KI“ „trainieren“ würde. Bei CD Baby hingegen habe ich das schon mal mitbekommen. Ich gucke einfach, wie das weitergeht.

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