Sonntagsmusik. Was soll das sein? Unsere Eltern oder Großeltern hörten vielleicht „Sunny Afternoon“ von den Kinks. Wir haben da anderes. Und nein, bevor es hier zu Missverständnissen kommt: „Lazing on a sunny afternoon in the summertime“ ist bei den Kinks so eine ikonische Zeile. Das darf man gern auch heutzutage gut finden. Mir geht es aber irgendwie um etwas anderes. Ich suche ja auch gern mal so ein bisschen Musik für die Hängematte. Und da habe ich was gefunden.
Da guckst du bei Jamendo vorbei…
Wie ihr wisst, mache ich ja selbst Musik. Nein, die muss niemand gut finden, nur weil ich die mache und nicht irgendwer anderes. Es ist halt meins. Naja, und hin und wieder suchst du halt ein bisschen nach Inspiration. Und dann kommst du bei der Plattform Jamendo vorbei. Ich schrieb darüber ja auch schon mal. Ich hatte jetzt komische Mails von denen bekommen, deshalb fielen die mir mal wieder ein. Jedenfalls lässt du so Sonntagsmusik laufen.
Da muss nichts mit riesigen Build-ups, Feuerwerk und all dem Zinnober sein. Ja, ich mache auch gern mal sowas, daher kann es schon sein, dass mir sowas generell ganz gut gefällt. Jetzt könnte ich ja in Sachen Sonntagsmusik auch irgendeine Lounge Musik laufen lassen. Da hat mein derzeit bevorzugter Streamingdienst Tidal auch immer was zu bieten. Aber wenn es mal ohne irgendeinen Algorithmus sein soll, kann man sich schon mal Jamendo antun. Und nein, das ist keine Werbung.
Wie hört sich nun Sonntagsmusik an?
Ich bin jetzt auf einen Track bei Jamendo gestoßen, den ich sonst nicht wirklich finden konnte. Das Ganze heiße „Wind Voice (Afro House Beat)“ und stammt von „Jack Jack“. Mir ist nichts über Jack Jack bekannt. Und wenn man so auf das Profil von Jack Jack geht, landet man bei etlichen Tracks, die irgendwie wie Musikrichtungen heißen. Es könnte also sein, dass das einfach nur irgendwas KI-gebautes ist. Es wäre jetzt nicht ungewöhnlich.
Aber wenn dem so wäre, wäre Afro House extrem gut getroffen. Hört mal in „The Rapture Pt. III“ von Black Coffee rein. Wenn mir mal danach ist, sowas zu basteln, orientiere ich mich auch mal am Südafrikaner. Diese Musik ist so im Relax-Modus, dass das für mich quasi Sonntagsmusik ist. Ich mag sowas. Und wenn irgendwer irgendeiner KI wie Suno oder Udio gesagt hat: „Ey, mach mir mal einen Afro House Track wie Black Coffee“ und sowas wie „Wind Voice“ dabei rauskommt, beeindruckt mich das.
Ist das aber nicht etwas beliebig?
Ich habe nicht wirklich einen Sinn hinter Jamendo gefunden. Ich hab dort auch einen Account. Ich wollte einfach mal nachvollziehen, was es damit auf sich hat. 1000 mal wurde meine Musik dort angehört. Habe ich irgendwas davon mitbekommen? Nein. Und wenn nun jemand hergeht und die Plattform mit KI-generierter Musik flutet, wem sollte das auffallen? Und gibt es Leute, die das stört? Am Ende aber denke ich, dass es die Musik recht beliebig macht.
Jetzt könnt ihr natürlich sagen: Dude, du suchst nach Sonntagsmusik, dass also irgendwas dudelt, da ist doch die eigentliche Musik egal. Aber ist das so? Musik hat für mich eine ganz entscheidende Funktion. Die kennt ihr, wenn ihr diesen Blog verfolgt. Musik sollte nie beliebig sein. Sonntagsmusik ist es halt auch nicht. Das ist so eine Sonntag-Couch-Kaffee-Wohlfühl-Musik. Und das habe ich irgendwie mit „Wind Voice“ von Jack Jack gefunden. Und das wollte ich nur mal eben aufschreiben. Und dann hab ich noch das bei YouTube gefunden:






Erwähnungen
Neuveröffentlichungen