So, mitten in der Adventszeit kommt der Uhle mit einem Machwerk um die Ecke, das „The Dark E.P.“ heißt. Und dann will der auch was erzählen. Aber sonst geht’s dem noch gut, oder? Ja, irgendwie schon. Ich habe in der EP ein paar Nummern gesammelt, die nicht ganz so Happy-go-lucky sind wie meine andere Musik. Ob man das nun unbedingt gleich „Dark“ nennen muss, könnt ihr euch gern aussuchen. Ich will aber mal ein paar Takte dazu erzählen.
4 nicht ganz einfache Stücke
„The Dark E.P.“ beginnt mit einem Stück namens „Reflection“. Das ist eigentlich so überhaupt nicht mein Stil. Das Ganze ist wohl eher so eine Art Trip Hop, aber ich will das nicht immer mit irgendeinem Label versehen. Die Nummer hat jedenfalls einen wüsten Rhythmus, einen extrem tiefen Bass, und sie kommt im „Phrygischen Modus“ um die Ecke. Ich wollte das eigentlich nur mal probieren. Und dann ist das daraus geworden.
Es folgt „Poison Arrows“. Die Nummer hatte ich schon mal. Da ja das Alles im Nahen Osten und in der Ukraine immernoch nicht vorbei ist, habe ich das Stück einfach nochmal durch den Mixer gezogen. Das Ding klingt jetzt etwas aufgeräumter. Der Anlass ist aber der gleiche. Und ich habe mich immernoch an Royksopp orientiert. Darf man doch, oder?
„Enemy“ ist dann so eine Art Melodic Techno, so wie es die Ukrainer ArtBat machen. Was ist, wenn böse Mächte zuschlagen? Wer ist Freund, wer ist Feind? Ich wollte hier mit unterschiedlichsten Bässen arbeiten, da ich bewusst weniger melodiöse Elemente integriert habe. Hey, es ist unterm Strich immernoch sowas wie Techno. Und ich wollte, dass es extra düster klingt. Ich hoffe, mir ist das gelungen.
Nach all der Düsternis lasse ich „The Dark E.P.“ mit dem Stück „Under The Same Sky“ ausklingen. Konrad Adenauer hat mal den Satz geprägt: „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“ – Das habe ich auf Englisch übersetzt und eine KI-Stimme sprechen lassen. Ich will hier ausdrücken, dass es auch wieder bessere Zeiten geben wird, wenn wir die Scharlatane auf der Welt los sind.
The Dark E.P. – Wo läuft die?
Ja, ich könnte euch hier Spotify und alles andrehen. Aber ich habe in den letzten Tagen den Streamingdienst „Tidal“ für mich entdeckt. Und da meine Musik komischerweise dort etwas fetter klingt als drüben bei – dings, wie heißen die Abzocker? – Spotify, baue ich bis auf weiteres den Tidal-Player ein. Und so könnt ihr „The Dark E.P.“ hier hören:
Wer auf andere Streaming-Anbieter setzt oder in Gottes Namen halt doch nicht auf – dings – Spotify verzichten kann, kann auch geholfen werden. Mein Distributor Ditto Music baut für jede einzelne Veröffentlichung eine Landingpage. Und so gilt: Streamt doch, wo ihr wollt. Einfach auf das Bild klicken. Oder ihr guckt im jeweiligen Streamingdienst nach, wie bei SoundCloud, zum Beispiel. Jedenfalls war es das für dieses Jahr mit neuer Musik von mir.







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