Seit heute ist mein neues Album „Treasures“ online. Was bin ich stolz drauf! Das Album wurde durch Ditto Music ins Streaming hineingeworfen. Und wie das eben so ist, ich will euch einfach mal ein paar Takte zu dem Album erzählen. Ja, ihr könntet jetzt sagen: Meine Fresse, der haut aber viel raus. Aber das kommt halt auch daher, weil viele Dinge, die sich so angesammelt hatten, im Laufe der Zeit zu vollständigen Liedern wurden. So, lasst uns mal über das Album reden.
Warum „Treasures“?
Also einerseits habe ich hier quasi ein Titelstück. Jaja, „Treasure“ ist ein Stück auf dem Album, aber es ist nicht der Grund, warum das Album so heißt. Ich habe die knapp 50 Minuten „Treasures“ genannt, weil ich hier Ideen zu vollständigen Liedern zusammengebaut habe, die lange Zeit nichts anderes als eben diese Ideen waren. Ich fand sie aber zu schade, als dass sie gelöscht werden sollten. Daher habe ich immer wieder an ihnen herumgeschraubt. Und irgendwann setzten sie sich zu Liedern zusammen.
Das ist dann sozusagen die Überschrift zu dem Album. Es sind Schätze – Treasures – auf meinem Weg durch die Musik. Am Anfang vielleicht einfach nur unausgegoren, ohne ein erkennbares Ziel oder so. Aber mit der Zeit wurde aus „Joar, heb’s mal auf“ etwas wie „Alter, so muss das klingen“. Die 10 Stücke plus Intro entstanden ungefähr innerhalb von 2 Jahren immer so stückweise. Hier und da hat einfach nur eine Kleinigkeit gefehlt, ab und zu ein Sample, mal war es mehr. Und so wurde „Treasures“ dann fertig.
Die Stücke
Los geht’s mit „Out Of The Blue“, einem Intro, das direkt aus den Neunzigern stammen könnte. „New Dawn“ ist quasi der Neuanfang. Ich wollte damit ausdrücken, dass ich mit positiven Gedanken musikalisch nach vorn gucke und neues versuchen werde. „Come With Me“ führt die Geschichte weiter, da ich euch auffordere, doch einfach auf der neuen Reise mitzukommen. Und speziell hier hat nur das Sample „Come With Me“ gefehlt.
„A Drop In The Ocean“ ist das Bild, dass wir allein jeder nur ein Tropfen im Ozean sind, gemeinsam aber der Ozean selbst. Es war mir wichtig, den Track genau so zu machen, wie er ist. „Talk To Me“ ist progressiv mit vielen Plucks und Experimenten mit Vocal Samples. Ich orientiere mich hier an Jan Blomqvist, falls der jemandem etwas sagt. „Treasure“ ist dann das de facto Titelstück, das mehr in Richtung Camouflage geht. Das ist mehr Wave als House. Was bin ich stolz auf dieses Überbleibsel!
„Talking With Machines (Testimony)“ ist das älteste Stück auf „Treasures“. Das hatte ich schon mal „einfach so“ veröffentlicht. Jetzt hatte ich das nochmal durchgeputzt und hier mit aufgenommen. „Heart For Life“ ist wieder progressiver und enthält ein paar Referenzen zum „Afro House“ [sic!]. Mir waren hier die fetten Piano-Akkorde extrem wichtig. Und ich habe hier extrem viel Wert auf die Percussion gelegt und darauf, dass sich der Track bis zum Ende richtig zum Monster aufbaut.
„Unknown“ spielt mit Traurigkeit und ist eine Fortführung von „Never Happened“. Ungefähr zu dieser Zeit hatte ich damit auch angefangen. „Letting Go“ orientiert sich grob an Musikern wie Nora en Pure und spielt mit Vocals und ist wohl die fetteste Nummer auf dem Album. Abgeschlossen wird „Treasures“ mit „Walk Away“, eine Reminiszenz an Lane 8 und somit eine entspannte Melodic House Nummer, die quasi die Energie des Albums runterfährt.
Wo hört man das Album denn?
Diesen Querschnitt von Stücken, die so im Laufe der Zeit einfach so liegengeblieben sind, aber zu schade zum Löschen waren, ist überall auf den Streaming-Plattformen zu finden. Ach ja, ihr könnt „Treasures“ auch bei Plattformen wie Beatport kaufen, dann liegt es euch als einzelne Dateien vor. Aber grundsätzlich ist es über die Plattformen zu finden, die beim Klicken auf das Bild unterhalb aufgeführt sind. Bei allen anderen Diensten könnt ihr gern nach mir suchen.
Wenn es euch gefällt, sagt es gern weiter und erzählt mir gern darüber. Wenn nicht, sagt es niemandem. :-) Nee, ich habe in die Stücke so im Laufe der Zeit extrem viel Arbeit gesteckt. Und beim Durchhören der fast 50 Minuten merke ich für mich, dass es sich gelohnt hat. Das kann aber bei euch total anders aussehen. Und das ist auch OK. Also dann viel Spaß beim Lauschen. Vielleicht habt ihr ja Bock auf diese Art Musik.






Extrem cool und damit Hut ab.
Oh, danke dir vielmals. Das freut mich sehr.
Sehr cool, Henning! Habe es mir bei Tidal gerade mal kurz angehört. Da ist viel Gutes dabei ;-)
Sehr gut, das freut mich.