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Whitney Houston ist tot

Heute findet die Grammy-Verleihung statt. Leider wird diese ohne den Balladen-Star Whitney Houston stattfinden. Am 11. Februar ist die Souldiva mit 48 Jahren in Beverly Hills gestorben.

Whitney Houston bei Good Morning America 2009 im Central Park
Whitney Houston bei Good Morning America 2009 im Central Park

Sie verkaufte während ihrer Karriere 170 Millionen Tonträger und erhielt über 200 Gold-, Silber-, Platin- und Diamantschallplatten. Außerdem erhielt sie 6 Grammys. In den letzten Jahren war sie allerdings weniger wegen ihrer Musik sondern mehr wegen ihrer Drogenprobleme in den Schlagzeilen.

Während ihrer Karriere setzte sie sich auch immer wieder für wohltätige Zwecke ein. So gabe es die Whitney Houston Foundation for Children, mit der sie sich für Kinder einsetzte. Sie wurde für ihre wohltätige Arbeit auch immer wieder ausgezeichnet.

Die Frankfurter Allgemeine schreibt in ihrem Feuilleton von der letzten Diva, die auf das Krakeeler-Niveau von Dieter Bohlen und Heidi Klum heruntergekommen sei. Es wäre wohl überlegt worden, ob man sie wenigstens noch als Jury-Mitglied für “X-Factor” verwenden könne. Das wäre zweifellos ein beispielloser Absturz gewesen.

Weiter schreibt die Zeitung davon, dass die Umstände ihres Todes eher unwichtig wären. Es genügt, wenn man sich die Alkohol- und Drogeneskapaden der letzten 15 Jahre und die ruinöse Ehe mit Bobby Brown ansieht. Damit mög der Verfasser des Artikels, Edo Reents, Recht haben. Aber könnte nicht eine ganz andere Ursache möglich sein?

Wie hat Whitney Houston bereits vor vielen Jahren gesungen? “Didn’t we almost have it all?” – Ja, sie hatte fast alles. Nur eben keine geordneten Verhätnisse. Daher kann man den Tod von ihr auch auf einen ganz profanen Drogentod reduzieren. Ich denke aber, dass die letzten 15 Jahre inklussive Erfolgsdruck wegen geplanter Comebacks sie zermürbt haben. Es ist sicher eine Mischung aus allem, was die Zeit mit sich gebracht hat. Diese Mischung hat dann den Tod gebracht.

Ich hoffe jetzt nur, dass nicht so ein gnadenloser Hype um eine Leiche entsteht, wie es bei Michael Jackson festzustellen war.

Informationsquellen

Bildquelle

  • Whitney Houston auf GMA 2009 – Asterio Tecson [CC-BY-SA-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0) oder CC-BY-SA-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], durch Wikimedia Commons

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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