Ich denke, über den Welthit „Infinity“ von Guru Josh muss ich keinen großen Brei mehr erzählen. Das Lied ist ja nach etwa 23 Jahren zu so etwas wie einem Evergreen geworden. Ich möchte aber ein wenig über das sonstige musikalische „Schaffen“ von Paul Walden alias Guru Josh schreiben. Und das ist sehr, sehr wenig.
Musik
Interessante Informationen rund um das Thema Musik. Manche Album-Neuvorstellung trifft hier das leicht verstaubte oder fast vergessene Musik-Juwel.
Düsternis und Zerfall – „Disintegration“ von The Cure
Nachdem ich gestern über „Japanese Whipsers“ von The Cure geschrieben habe, bin ich auf den Geschmack gekommen. Ich möchte einfach über ein weiteres Album der Briten schreiben, und zwar eins, das die Musiklandschaft gehörig durcheinander gewirbelt hat. Es geht um 72 Minuten Melancholie, Düsternis und Zerfall unter dem Titel „Disintegration“.
Es ist wohl eins der besten Alben der Rockgeschichte und zeigt Facetten von Trübsal auf, an die man nicht zu denken gewagt hat. Nie waren The Cure besser als auf diesem Album, nie orchestraler, nie abgründiger. „Disintegration“ ist der Höhepunkt des Schaffens von Robert Smith, Simon Gallup, Porl Thompson, Boris Williams, Roger O’Donnell und (dem nur anwesenden) Laurence Tolhurst.
30 Jahre The Cure mit „Japanese Whispers“
The Cure? Ach, das waren doch die, die sich immer die Haare mit einer Haarbürste auf Speed gekämmt haben, die keine Ahnung vom Singen und vom Stimmen einer Gitarre hatten. Das sind immer so Aussagen, die mir wegen einer der einflussreichsten New Wave Bands entgegen wehen.
The Cure muss man nicht mögen, das ist nun einmal Geschmackssache. Und die Band um Sangesbruder Robert Smith hatte es auch immer wieder schwer. Einen glühenden Moment hatten sie allerdings, als sie kurz vor Weihnachten 1983 das recht kurze Album „Japanese Whispers“ veröffentlichten.
Kein „Perfect day“ – Ein paar Worte zum Tod von Lou Reed
Ja, ich bin ein bisschen spät. Alle anderen, die etwas zum Thema loswerden wollten, haben schon zu Lou Reed geschrieben. Aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen. Vielleicht liegt es auch am derzeit tobenden Sturm und den tiefschwarzen Wolken über Leipzig, dass ich in der Stimmung bin, über einen der größten Musikgenies der Rockgeschichte zu schreiben.
25 Jahre „Look Sharp!“ von Roxette
Nanananana, na nanananana, nana nanananana, nanananana…
Es gibt so Textpassagen in Liedern, die können noch so unsinnig sein, man empfindet sie fast als Religion und grölt sie lauthals mit. Das war das Rezept, was „Look Sharp!“ seit dem 19. Oktober 1988 zu einem der meist verkauftesten Rockalben der Musikgeschichte gemacht hat. Morgen ist es soweit, dass das Vierteljahrhundert nun voll ist. Ist es wirklich wert, auf dieses Album zu schauen?
25 Jahre kunterbuntes „Colour by Numbers“ von Culture Club
Boy George ist dem breiten Publikum eigentlich immer nur kunterbunt vorgekommen. Und so war eben auch das zweite Album von Culture Club, „Colour by Numbers“, in erster Linie kunterbunt. Nichtsdestotrotz ist es trotzdem ein unheimlich erfolgreiches Album gewesen, das in diesen Tagen 25 Jahre alt wird. Hier dreht der flamboyante, androgyne Brite mit seiner Band richtig auf, und ich erzähle einfach mal ein paar Takte dazu.
25 Jahre „Introspective“ von den Pet Shop Boys
Und es geht fröhlich weiter mit dem Durcharbeiten von Alben, die mich beschäftigt haben. Dazu gehört auch das sehr bemerkenswerte Album „Introspective“ der zwei Londoner „Pet Shop Boys“. Auf dem Album finden sich einige große Hymnen der beiden, und die muss man kurz besprechen.
22 Jahre „Chorus“ von Erasure
Ich habe Gefallen daran gefunden, ein paar großartige Alben kurz vorzustellen, die irgendwie in meinem Leben eine herausragende Rolle gespielt haben. Heute ist dann gleich mal ein interessantes Erasure-Album dran, nämlich der 1991-er Longplayer „Chorus“, der in ein paar Tagen 22 Jahre alt wird. Leute, wo ist die Zeit hin?
25 Jahre „Rattle and Hum“ von U2
Nachdem 1987 die irische Rockband U2 mit „The Joshua Tree“ ein Denkmal für ihren verunglückten Freund und Roadie Greg Caroll gesetzt hatten, ging es mit dem Album auf große Tour. Nebenher entstanden noch unglaubliche Lieder. Zusammengefasst handelt es sich um „Rattle and Hum“, mit dem sich U2 ein musikalisches Denkmal gesetzt haben.
Und dieses Album feiert dieser Tage 25-jähriges Jubiläum. Und da ich dieses Album als eins der besten Rockalben der Musikgeschichte ansehe, muss ich einfach mal ein paar Worte dazu fallen lassen.
Meine „Darkness at the edge of town“
Ich war damals 5, als Bruce Springsteen vor 35 Jahren mit seinem Album „Darkness at the edge of town“ um die Ecke kam. Sein damals erstes kommerziell erfolgreiches Album brachte keine großen Hits unters Volk, gilt aber bis heute als eines der besten Rockalben der Musikgeschichte.
Jeder hat eine dunkle Seite an sich. Jeder kennt die „Dunkelheit am Rande der Stadt“. Und die kenne ich auch. Ich möchte mal kurz ein paar Worte zu diesem Lied loslassen, auch weil Bruce Springsteen gestern 64 Jahre alt wurde.