Shorty sagt: Hintergrundmusik

Ich höre gern Musik. Kunststück, ich mache ja auch welche nebenher. Ich könnte ohne Musik nicht durch den Tag kommen. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mir etwas einfallen lasse, wie ich die Musik, die ich gern höre, im Hintergrund laufenlassen kann. Bisher war das zwar auch so. Aber ich hatte da immer Kopfhörer auf. Das habe ich jetzt anders realisiert. Und irgendwie frage ich mich, wieso ich nicht eher darauf gekommen bin.

Ich habe ja einen Firmenrechner und einen privaten Computer. Beides Notebooks. Die beiden sind über einen KVM-Switch mit Tastatur, Maus und 2 Monitoren verbunden. Ach ja, an dem Switch hängt auch mein Keyboard. Jedenfalls ist der Kopfhörer-Ausgang der Docking-Station meines privaten Norebooks mit meiner Hifi-Anlage verbunden, da ich auf diesem Weg meine eigene Musik Korrektur höre. Und hier kommt die spannende Frage: Wieso lasse ich darüber nicht auch so Musik laufen?

Da ich derzeit Tidal noch teste, mir aber sehr wahrscheinlich einen kostenpflichtigen Account machen werde, lasse ich nun also Tidal laufen und meine dahin importierten Playlists dudeln. So kann den ganzen Tag Hintergrundmusik laufen, ohne dass ich die ganze Zeit einen Kopfhörer aufhaben muss. Aber wieso nur bin ich nicht eher darauf gekommen? Unverständlich. Aber besser spät als nie. Und wie lasst ihr Hintergrundmusik laufen?

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2 Gedanken zu „Shorty sagt: Hintergrundmusik“

  1. Ich könnte ohne Musik nicht durch den Tag kommen.

    Geht mir genauso.

    Allerdings mischen sich bei mir inzwischen auch Podcasts und YouTube-Videos darunter. Als Rentner habe ich ja – zumindest theoretisch – reichlich Zeit. Und genau darin liegt das kleine Dilemma: Bei all dem medialen Zauber stellt sich irgendwann die Frage, was gerade Vorrang hat. Informationen? Bilder? Musik?

    Je nach Stimmung greife ich dann zu Alexa. Zwei Geräte stehen bereit, eines in der Küche, eines im Wohnzimmer. Klanglich hat die neuere Version in der Küche die Nase vorn. Wenn mir allerdings nach mehr ist, gehe ich an meine Stereoanlage, aktiviere Bluetooth und schalte den Fernseher dazu. So kann ich am Schreibtisch Musik hören und gleichzeitig Videos oder Podcasts verfolgen.

    Zugegeben: Das ist ein wenig verrückt. Und natürlich geht dabei auch etwas verloren. Ich habe schon öfter darüber geschrieben, dass der Zauber der Musik durch all die Technik an Intensität eingebüßt zu haben scheint. Trotzdem bilde ich mir ein, diesem Trend ein Stück weit zu widerstehen. Ob meine eigenen Gewohnheiten dabei wirklich helfen? Ich weiß es nicht.

    In diesem Sinne:
    Schöne Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr. 🎄✨

    Antworten
    • Joar, ich stelle mir ja bisweilen auch die Frage, ob man das Alles braucht. Ich meine, ich bin ja auch noch mit der guten, alten Schallplatte aufgewachsen. Und das klingt schon anders, wenn es halt nicht bis zum Gehtnichtmehr zusammengepresst ist. Aber dann ist es halt doch praktischer, einfach die nächstbeste Playlist anzuschalten.

      Ich wünsche dir auch wunderschöne Weihnachten. Wir lesen uns!

      Antworten

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