Babak Rafati wieder raus aus dem Krankenhaus

Ja, er ist raus. Der Nachrichtensender n-tv vermeldete dies eben im Fernsehen. Er wird nun nach Hannover verlegt. So kann ihn wenigstens seine Lebensgefährtin öfter besuchen.

Also ist doch alles nicht so schlimm, oder? Rafati stand wohl unter starkem Alkoholeinfluss. Er hat wohl zunächst versucht, si zu erhängen. Und als das nicht geklappt hat, hat er sich kurzerhand die Pulsadern aufgeschnitten. Und da kann man schon mal im Stile von Theo Zwanziger sagen: Er har versucht, mit großer Entschlossenheit seiner Ausweglosigkeit zu entkommen.

Aber was ist nun die Ausweglosigkeit? Lag es daran, weil er kein FIFA-Schiedsrichter mehr ist? Lag es daran, weil er bereits einige Male zum schlechtesten Schiedsrichter der Bundesliga „gekürt“ wurde? Lag es daran, weil es eine Anti-Rafati-Fanseite bei Facebook gibt? Das kann sehr gut möglich sein.

Außerdem wird immer wieder angeführt, dass der Druck für Babak Rafati zu groß gewesen sein könnte. Und n-tv befragt Dortmunds Trainer Jürgen Klopp. Was sagt ausgerechnet Mr. Ego dazu? Ich glaube, man würde ihm ein Jammern nicht abkaufen. Und deshalb redete er davon, dass er „als Betroffener“ nicht behaupten könne, dass der Druck zu groß wäre. Jürgen Klopp ist ein Betroffener? Das sollte er mal erklären.

Jedenfalls drücken wir Babak Rafati alle Daumen, die wir haben. Und bringt bitte sämtliche Messer, Stricke, chemische Erzeugnisse etc. in Sicherheit und lasst ihn nicht allein auf die Straße. Man sollte dem Mann erst die Gelegenheit geben, lebendigen Leibes aus seiner Ausweglosigkeit zu kommen.

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Ein Kommentar

  1. Das freut mich aber, dass es dem Herrn Rafati besser geht. Die Nachrichten von seinem Vorfall haben mich zutiefst schockiert und überrumpelt. Wenn ich jetzt lesen muss, dass es so etwas wie Anti-Rafati-Fanseiten auf Facebook zu sehen gab, frage ich mich nur, was mit der heutigen Gesellschaft nur los ist, dass Menschen so etwas überhaupt lassen können. Selbst die Fans beim abgesagten Köln-Mainz Match beschweren sich in einem Interview über die Absagung des Spiels.

    Spekulationen um Tatmotiv

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