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Die Olympischen Spiele – ich verlinke nicht

Ich setze mich ja mit allerlei alltäglichen Gegebenheiten auseinander. Und das auch gern einmal kritisch. Nun stehen die Olympischen Spiele namens “london2012” an. Und ich werde nicht verlinken.

Neben Fliegerabwehrgeschützen und nachrichtendienstlicher Terrorabwehr kommen noch so einige Dinge bei den Olympischen Spielen zum Tragen. Gerade bei der Berichterstattung leisten sich die Organisatoren eine Einschränkung, die man eigentlich in der heutigen Zeit nur noch in Nordkorea, Russland und China vermuten würde. (Nun kommt der erste und letzte Link zur Webseite der Organisatoren:)

Auf der offiziellen Webseite london2012.com erfährt man in den Nutzungsbedingungen folgendes:

You may create your own link to the Site, provided that your link is in a text-only format. You may not use any link to the Site as a method of creating an unauthorised association between an organisation, business, goods or services and London 2012, and agree that no such link shall portray us or any other official London 2012 organisations (or our or their activities, products or services) in a false, misleading, derogatory or otherwise objectionable manner. The use of our logo or any other Olympic or London 2012 Mark(s) as a link to the Site is not permitted.

Facepalm - By Vesa Linja-aho (Own work), CC-BY-3.0, via Wikimedia Commons
Facepalm – By Vesa Linja-aho (Own work), CC-BY-3.0, via Wikimedia Commons

OK, man darf zu der Organisatorenseite verlinken. Aber nur als Textlink. Ich darf also kein Bild hernehmen und das mit der Webseite verknüpfen. Ich darf auch keine Kritik an der Organisation der Sportveranstaltung üben. Und weiter darf ich kein Logo der Veranstaltung benutzen.

Nun gut, die Organisatoren scheinen nicht kritikfähig zu sein. Kritik als Form des Dialogs mit einem Anbieter scheint nicht gewünscht oder willkommen zu sein. OK, dann lass ich es halt. Also das Verlinken, nicht das Kritisieren.

Wenn ich den Wettbewerb verfolgen sollte (es könnte sein, dass mir die Zeit dazu fehlt), dann werde ich in dem Fall, dass mir Dinge auffallen, die man kritisieren könnte, nicht auf die Seite der Offiziellen verlinken. Für eine solche Borniertheit bekommen die Organisatoren nicht noch einen Link spendiert. Der obige Link musste wegen des Zitats sein, aber sonst werde ich um london2012 herumschippern.

Der Blog BasicThinking übrigens kommentiert diese unsinnnigen Einschränkungen in seiner unnachahmlichen Art und Weise wie folgt:

Nur freundliche Links bitte!

Inzwischen machen sich einige Webseiten einen Spaß aus den Einschränkungen. Ich mache einfach gar nicht mit. Die Spitzbuben in London bekommen von mir keine weitere Verlinkung.

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

One thought to “Die Olympischen Spiele – ich verlinke nicht”

  1. Was sind denn das für Witzbolde. Gehört es nicht zu guter PR und Pressearbeit, Logos zur Verfügung zu stellen? Dachte ich jetzt zumindest. Vielleicht wissen die was, was ich nicht weis.

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