Es wird Zorniger beim RB Leipzig

Nun ist es raus: Der neue Sportdirektor von Red Bull, Rangnicks Ralf, hat Peter Pacult zum Teufel gejagt und gleich mal jemand neues eingepflanzt: Alexander Zorniger. Alexander wer? Schauen wir mal.

Zuerst einmal: Ich kann leider noch mit keinem Foto glänzen, außer ich würde das Urheberrecht verletzen. Der Bulls Club hat offensichtlich genauso wenig Bildmaterial wie die Wikipedia. Dafür bieten aber die verlinkten Artikel Fotos von Zorniger.

Rangnick soll angeblich Peter Pacult wegen Erfolglosigkeit gefeuert haben. Auch der erfahrene Österreicher und persönlicher Freund von Red Bull Miteigentümer Dietrich Mateschitz ist daran gescheitert, dass die hohen Erwartungen der Sportfinanzierer nicht erfüllt wurden. Auch er vermochte nicht, den Aufstieg in die vermaledeite 3. Liga zu schaffen.

Nun soll es Zorniger machen. Dumm nur, dass die Personalplanungen nahezu abgeschlossen sind. So kann der 44-jährige nur noch bedingt in die Planung eingreifen. Und damit hat er gleich zu Beginn ein ähnliches Problem wie „anno dazumal“ Tomas Oral.

Zorniger kommt von der SG Sonnenhof Großaspach in Baden-Württemberg und war auch schon unter Markus Babbel Co-Trainer beim VfB Stuttgart. Er steht für attraktiven Offensivfußball und hat es mit seinem letzten Verein fast bis in die 3. Liga geschafft.

Soweit bleibt sich also Red Bull in Bezug auf RB Leipzig absolut treu: Neue Saison – neuer Trainer. Nur stapelt man diesmal etwas tiefer. Es muss kein Trainer aus der 1. oder 2. Bundesliga sein. Er muss nur genügend Hunger mitbringen, das Spielsystem der Mannschaft so umzugestalten, dass man sich nicht wieder die Butter vom Brot nehmen lässt.

Wenn man Rangnicks Gedankengänge nachzeichnen könnte, würde man wohl auf genau diese Idee kommen. Schließlich will sich Zorniger einen Namen machen. Und schließlich will er seinen offensiven Stil in Szene setzen. Und er setzt auf Talente. Das könnte unter anderem Spielern wie Kammlott weiterhelfen.

Wie ich eingangs schon schrieb: Schauen wir mal. Näheres kann man übrigens derzeit in einem kurzen Artikel im Bulls Club und in einer kurzen Mitteilung des Kicker nachlesen. Die Entwicklung ist jedenfalls nicht ganz so, wie es österreichische Medien schon prognostiziert haben, wie ich bereits schrieb.

Was Sie auch interessieren könnte:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.