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Fußball im Laub - (C) StockSnap CC0 via Pixabay.de Fußball im Laub - (C) StockSnap CC0 via Pixabay.de

Irres Trainer-Beben in der deutschen Fußball-Bundesliga

Nun räume ich mal auf, nachdem das Trainer-Beben in der Bundesliga erstmal durch zu sein scheint. 4 Trainer sind dabei. Da muss man reden. Im Folgenden geht es um die heute bekannt gewordenen Geschichten rund um Jürgen Klopp, Bruno Labbadia, Alexander Zorniger – und irgendwie spielt da auch ein gewisser Thomas Tuchel eine Rolle. Ich habe ja versprochen, dass ich mich dem noch einmal etwas mehr widmen werden. Obwohl: Da wusste ich ja noch nichts vom Zorniger-Urknall.

Der VfB Stuttgart im Sommer mit Alexander Zorniger

Das passt wie die Faust aufs Auge: Der knurrige Schwabe Alexander Zorniger soll den VfB Stuttgart runderneuern. Der im Winter bei RB Leipzig ausgestiegene Turnleiter soll im Sommer den gestrauchelten Traditionsclub aus Baden-Württemberg übernehmen und aufräumen. Der Vertrag soll für 3 Jahre und auch in der zweiten Bundesliga gelten.

Damit kehrt Zorniger an die alte Wirkungsstätte zurück, an der er bereits unter Markus Babbel Co-Trainer war. Er soll den Um- und den Neuaufbau wesentlich mitgestalten. Huub Stevens wird wahrscheinlich versuchen, die Saison noch halbwegs mit Anstand zu Ende zu bringen. Und dann war es das. Und der in Leipzig zum Star mutierte Zorniger kann wieder das tun, was er am besten kann: Seinen Dickkopf durchsetzen. Sonst wird das ja nichts mit dem Neuaufbau.

Borussia Dortmund ohne Jürgen Klopp

Das war wohl das ungleich größere Beben. Jürgen Klopp sieht sich nicht mehr in der Position, „der perfekte Trainer für diesen außergewöhnlichen Verein“ zu sein. Aus diesem Grund beendet er seinen Vertrag bei den Schwarzgelben ein Jahr vor Ablauf im Sommer. Er selbst soll darum gebeten haben, seinen gültigen Vertrag zum Sommer aufzulösen.

Angeblich sei er ausgelaugt und wolle sich eine Auszeit nehmen. Klopp scheint mir an einem Punkt angekommen zu sein, an dem ihn die Selbstzweifel zu diesem Schritt getrieben haben. Mit 33 Punkten ist nun einmal der erfolgsverwöhnte Club aus Westfalen noch nicht gesichert, der kann immernoch absteigen. Und deshalb musste Klopp wahrscheinlich handeln – oder er wurde gar zum Handeln genötigt. Obwohl er vor ein paar Wochen gesagt hat, dass er der richtige Trainer im Abstiegskampf sei, weil er in Mainz eben Abstiegskampf praktiziert hat.

Wer folgt, ist recht unklar. Thomas Tuchel wird ja bekanntlich mit dem BVB in Verbindung gebracht. Aber diesmal taktiert der Club herum. Wer weiß, es gibt ja noch ein paar freie Trainer, Tuchel ist da nicht der Einzige.

Bruno Labbadia darf mal wieder mit dem HSV spielen

Ja, den haben wir auch noch gehabt. Heute Vormittag hieß es überraschend, dass Bruno Labbadia einen Vertrag bis zum Ende der nächsten Saison beim Bundesliga-Dino unterschrieben hat. Der soll auch für die zweite Bundesliga gelten. Und damit steht fest, dass Thomas Tuchel auch nicht den HSV runderneuern darf. Labbadia will „jeden Millimeter ummähen“ und verlangt von seiner neuen Mannschaft, „bis zum letzten Spieltag ohne Wenn und Aber als Einheit aufzutreten„. Das klingt alles erst einmal ziemlich entschlossen, skurril ist die „doppelte Rolle rückwärts“ dennoch.

Tja, und der erfolglose Peter Knäbel? Naja, der ist doch eh Sportdirektor. Das soll er recht gut können – zumindest besser als Trainer zu spielen. Und deshalb ist er wieder an seinen angestammten Platz zurück.

Was sonst noch?

Tja, irgendwie vagabundieren so einige Namen durch Meldungen, Ausdünstungen und Meinungen. Da fallen neben Thomas Tuchel Namen wie Felix Magath, Arsene Wenger, sogar Lothar Matthäus wurde schon genannt. Wofür diese Namen auch immer stehen mögen, ist völlig unklar. Eins steht jedenfalls fest: Das sind allesamt keine Namen, die den Namen Achim Beierlorzer von der Cheftrainer-Position bei RB Leipzig verdrängen könnten.

Was vermuten Sie? War es das mit dem Trainer-Beben? Oder kommt da noch was? Ich meine, da ist ja immernoch die Geschichte mit einem gewissen Josep Guardiola i Sala, der nicht mehr im Bayrischen bleiben will, sondern lieber am Persischen Golf eine Nationalmannschaft zusammen kaufen soll. Aber das ist zu vage, als dass man das in irgendeiner Weise thematisieren muss. Oder etwa doch? Es scheint ja alles möglich zu sein.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

One thought to “Irres Trainer-Beben in der deutschen Fußball-Bundesliga”

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