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RB Leipzig - Symbolbild RB Leipzig - Symbolbild

Keine Startelf bei RB Leipzig

Lange nichts mehr zum Thema RB Leipzig aufgeschrieben. Dann wird es mal wieder Zeit, so kurz vor der neuen Saison. Es gibt nämlich Neuigkeiten zu erzählen. Es gibt ein paar neue Spieler, aber es gibt keine Startelf. Das klingt seltsam. Aber es gibt eine wunderbar einfache Erklärung dafür. Und darüber möchte ich mal schreiben. Es kann ja nichts schaden.

Wer kam, wer ging?

Es kamen eine ganze Reihe Spieler. Aber eben nicht so viele, wie mancher sich zusammen geunkt hatte. Dass sich der Leipziger Erstligist verstärken würde, war klar. Aber eben anders, als mancher gedacht hatte. Das sind die Neuzugänge:

  • Jean-Kévin Augustin, Stürmer, Paris Saint-Germain
  • Armindo Tué Na Bangna – „Bruma“, Offensives Mittelfeld, Galatasaray Istanbul
  • Philipp Köhn, Torhüter, VfB Stuttgart
  • Ibrahima Konaté, Innenverteidiger, FC Sochaux
  • Konrad Laimer, Zentrales Mittelfeld, FC Red Bull Salzburg
  • Yvon Mvogo, Torhüter, BSC Young Boys Bern

Jaja, es ist auch wieder jemand vom „Schwesterclub“ dabei. Aber sollte man zusehen, dass ein sehr guter Mittelfeldspieler nicht unterstützen kann, nur weil er von einem Club mit dem gleichen Hauptsponsor kommt? Wie dem auch sei, es gab auch Spieler, die RB Leipzig verlassen haben. Diese sind:

  • Ken Gipson, Außenverteidiger, SV Sandhausen
  • Rani Khedira, Defensives Mittelfeld, FC Augsburg
  • Marius Müller, Torhüter, 1. FC Kaiserslautern (Leihe)
  • Nils Quaschner, Stürmer, war zum VfL Bochum ausgeliehen, DSC Arminia Bielefeld
  • Davie Selke, Stürmer, Hertha BSC

Keine Startelf, keine Stammelf

Trainer Ralph Hasenhüttl und Sportdirektor Ralf Rangnick haben für die neue Saison einen erweiterten Plan. Und der besagt, dass man sich derart breit aufgestellt hat, dass man in den drei Wettbewerben Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League bestehen kann. Der Stammkader ist demzufolge dann keine Stammelf, sondern eine Stammsechzehn oder Stammsiebzehn.

Vielleicht wird der Stammkader noch etwas größer, denn jeder wird gebraucht. So gibt es unter anderem keinen Stammtorhüter. Gulacsi und Mvogo haben kein Abo auf den Platz zwischen den Pfosten. Auch der Star-Sturm der vergangenen Saison aus Timo Werner und Yussuf Poulsen ist nicht per se gesetzt, auch wenn Augustin ebenso noch „Feinschliff“ braucht wie Bruma im Vergleich zu Emil Forsberg.

Variabilität

Ich wurde ja nicht müde, die fehlende Variabilität im Spiel von RB Leipzig zu kritisieren. Dadurch wurde das Spiel von RB Leipzig ziemlich ausrechenbar. Offenbar hat man es nun geschafft, bei gestiegener Qualität auch variabler zu sein. Dem fügen sich auch die aus dem Nachwuchs aufgerückten Federico Palacios Martinez und Elias Abouchabaka und Co. Ich finde, das ist eine sehr gute Entwicklung.

Am Ende hat man aber eben auch drei Wettbewerbe. Die Mannschaft wird mit Verletzungen und Sperren und so zu tun haben. Bei so etwas wurde es in der vergangenen Saison dann schon mal eng. Und das wird nun nicht mehr passieren. Ich meine, ich kann mich da irren. Aber am Ende ist es wichtig, eine dauerhaft schlagkräftige Truppe zu haben. Und das wurde geschafft.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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