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Naby Keïta beim FC Red Bull Salzburg - By Werner100359 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons Naby Keïta beim FC Red Bull Salzburg - By Werner100359 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Mittelfeld-Juwel Naby Keita wird RB Leipzig verlassen

Er kam aus Guinea, um die ganze Welt zu erobern. Ich denke, niemand zweifelt die Qualität von Naby Keita an. Im letzten Jahr kam er vom FC Red Bull Salzburg. Und im kommenden Jahr wird er wieder weg sein. Es gibt einen neuen Arbeitgeber, der große Mengen Geld auf den Tisch in Leipzig gelegt hat, um den zentralen Mittelfeld-Akteur bereits ein Jahr im Voraus zu verpflichten. Bricht nun das Spiel von RB Leipzig auseinander? Schauen wir mal.

Keita an der Pleiße

Naby Keita kam vom FC Red Bull Salzburg. Zuvor betrat er 2013 den europäischen Profi-Fußball beim französischen Drittligisten FC Istres. Im Salzburger Land wurde er zum Mittelfeld-Regisseur. Eine Rolle, die er auch in Leipzig innehat. Zentraler als er spielt derzeit niemand in Leipzig. Und wie er das macht, das macht ihn zum Juwel. Und das weckt Begehrlichkeiten. Sowohl die Clubs aus Manchester, als auch Inter Mailand oder der FC Barcelona waren auf der Jagd nach Keita.

In Leipzig wissen sie ganz genau, was sie an dem Spieler aus Conakry haben. Er ist der Regisseur, der Macher, der Vorbereiter, das zentrale Element. Und weil er so ein Juwel ist und das auch andere wissen, hat dies seinen Preis nach oben getrieben. Denn zwischen RB Leipzig und Naby Keita gibt es diesen Vertrag, der für nächste Saison eine Ablösesumme von 55 Millionen Euro vorsieht. Aber dann kam der FC Liverpool und hat sich die Dienste von Keita ab nächster Saison schon mal gesichert. Für irgendwas um die 70 Millionen Euro.

Jürgen Klopp so: Entweder Keita oder nix

Keita ist der Wunschspieler vom Liverpool-Trainer Jürgen Klopp. Aber er wird den Spieler nicht mehr in diesem Sommer an den Mersey bekommen. Es war für RB Leipzig zu keinem Zeitpunkt verhandelbar, dass Naby Keita in dieser Saison noch hier in Leipzig spielen wird. Und auch Keita selbst hat vollen Einsatz gelobt. Der Wechsel letztes Jahr hierher nach Leipzig war der richtige Schritt. Aber wir müssen auch ehrlich sein: RB Leipzig ist halt keine Weltklasse-Adresse. Und somit hatte der FC Liverpool definitiv die besseren Karten. Und so ist halt auch das Geschäft.

Bricht nun das Spiel von RB Leipzig auseinander?

Nein, das glaube ich nicht. Einerseits wanderte Keita schon in der vergangenen Saison immer wieder zwischen offensivem und defensivem Mittelfeld hin und her oder war mal verletzt. Andererseits steht mit Konrad Laimer ein würdiger Nachfolger bereit. Und wir vergessen mal bitte alle nicht Dominik Kaiser. Des Weiteren könnte vielleicht ab dem Sommer nächsten Jahres auch Jugend-Juwel Elias Abouchabaka weiterhelfen. Tja, und nicht zuletzt werden sich die Verantwortlichen bei RB Leipzig schon umschauen, ob sie Ersatz finden. Vielleicht bewahrheitet sich ja ein Dauergerücht um Kevin Kampl.

Das Spiel wird jedenfalls weitergehen, da bin ich mir sicher. Ob es einen 1:1-Ersatz für Keita geben wird, weiß natürlich niemand. Auch wenn ich jetzt vielleicht etwas wiederhole, was in den letzten Tagen öfter geäußert wurde, so muss ich einfach mal sagen: RB Leipzig spielt Champions League, was auch ein Verdienst von Keita ist. Der Club misst sich mit den stärksten Clubs Europas. Und hier kann der Club einfach noch nicht mit der Reputation von Barcelona, Milan oder Liverpool mithalten. Fußball ist hartes Business, deshalb ist so ein Wechsel aber auch nicht das Ende der Welt.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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