Skip to main content

Quo Vadis, RB Leipzig?

Im Sommer ist der Sportverein RB Leipzig aus der NOFV-Oberliga Süd in die Regionalliga Nord aufgestiegen. Alles brach in Jubel, Trubel und Heiterkeit aus. Doch wie viel ist davon geblieben?

Nachdem Tino Vogel als Trainer galant aus dem Amt gejagt wurde, hatte Dietmar Beiersdorfer dann Tomas Oral als neuen Trainer vorgestellt. Die Intention war wohl, dass Tomas Oral den FSV Frankfurt aus der sportlichen Bedeutungslosigkeit in die 2. Bundesliga gepeitscht hatte und wissen muss, wie es geht.

Lassen Sie mich ein kurzes Resümmee aus den vergangenen Wochen ziehen.

Im Sommer wurde also Tomas Oral als neuer Trainer verpflichtet. Er ist ja bekannt als erfolgreicher Macher. Also hat man ihn machen lassen. Es sah auch recht gut aus, was er da mit der Mannschaft anstellte.

Man gewann hier und da Testspiele und machte einen soliden Gesamteindruck. Und dann begann die Regionalliga-Saison.

Was war da noch übrig vom Glanz? Man spielte nacheinander gegen Türkiyemspor, gegen die Braunschweig-Bubis und gegen die Hannover-Bubis unentschieden. Schon vermuteten Spötter eine Fehlproduktion in der Red Bull Brause.

Danach schien der Knoten geplatzt zu sein. Man gewann, und zwar in Folge gegen Kiel, Magdeburg, die Zweite des HSV, Wilhelmshaven und Bremen-Oberneuland. OK, dann durfte auch wieder mal ein Unentschieden sein, und zwar gegen die starken Lübecker.

Das durfte alles geschehen. Man ist schließlich Aufsteiger. Und da darf man durchaus auch mal unentschieden spielen. Aber dann gab es die erste Saison-Niederlage gegen die jungen Wölfe aus Wolfsburg. Und plötzlich stellt jeder alles infrage.

Auf einmal werden die Trainingsmethoden von Tomas Oral hinterfragt. Sie werden einerseits als zu lasch, andererseits als zu hart angesehen. Was soll hier ein Trainer machen? Es geht gar die Meinung, Tomas Oral hätte sich wie “Quälix” Felix Magath hingestellt. Ja, er soll sogar etwas in die Richtung “Euch werd ich helfen” gesagt haben, worüber dann die erst- und zweitligaerfahrenen Profis müde gelächelt haben sollen. Und dies wiederum soll personelle Konsequenzen gehabt haben.

Seitdem spielt z.B. Patrick Bick keine Rolle mehr. Er soll suspendiert sein. Andere wurden wohl in die zweite Mannschaft degradiert.

Ich frage mich hier: Wird hier nicht Panik auf hohem Niveau geschoben? Es handelt sich hierbei doch um einen Aufsteiger, dessen Mannschaft umgekrempelt wurde und der einen neuen Trainer hat.

Beobachter wiederum meinen, dass innerhalb der Mannschaft nicht genug gesprochen wird. Also hapert es an der Chemie zwischen den Spielern. Was soll der Verein jetzt machen? Alle suspendieren? Das wäre wohl etwas schnell mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Soll RB Leipzig also den Trainer entlassen? Schwer vorstellbar, nach all den Lorbeeren, mit denen Tomas Oral überschüttet wurde.

Bei RB Leipzig läuft also etwas grundsätzlich schief. Würde man sich nicht so unter Druck setzen, kommunikativer sein und auch gegenseitig Kritik und Rat annehmen, würde es beim Verein kein oder nur ein geringes Problem geben. So aber donnert es an allen Ecken.

Petanews fordet nun mehr Druck gegen den VFC Plauen, Matthias Puppe von der LVZ meint, der RB Leipzig gelobe Besserung, und ostfussball.com hat festgelegt: Chemnitz top, RB Leipzig Flop.

Ich bin davon überzeugt, wenn der Druck nicht so groß wäre, würde so eine Presse nicht entstehen. Nun hat der RB Leipzig gar keine andere Wahl und muss handeln. Wir warten gespannt ab.

Wie sollen Links hier aussehen?

Ergebnisse anschauen

Loading ... Loading ...

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.