RB Leipzig – Abschied von Tim Sebastian

Er geht nun: Tim Sebastian als Fels in der Brandung wechselt von RB Leipzig zum SC Paderborn. Deren Trainer hat die Abwehrdefizite erkannt. Und wen hatte der Tiger Stefan Effenberg im Sinn, um seine Abwehr zu stabilisieren? Die „Kogge“ Tim Sebastian. Der gebürtige Leipziger, der eigentlich noch vor kurzem mit den New York Red Bulls in Verbindung gebracht wurde, muss wohl ganz oben auf der Wunschliste gestanden haben. Und so kommt es nun zu dem denkwürdigen Abschied.

Der große Glatzkopf war irgendwie in der Hinrunde nicht mehr wirklich erste Wahl in der Innenverteidigung. Nukan und Orban und Compper waren da öfter gesetzt als der stille Riese, der an der Ostsee aufwuchs. Seit 2010 spielte Sebastian für die „Roten Bullen“ in der Innenverteidigung und war nicht selten der Chef der Abwehr. Von der Regionalliga Nord aus, wo er sogar Mannschaftskapitän von RB Leipzig war, begleitete er den Club bei seinem Weg nach oben. Nun ist Schluss.

In zwei Tagen wird er 32 Jahre alt. Und er fühlte sich zu jung, um jetzt schon für New York zu spielen. Das passt wohl eher ans Ende einer Karriere. Also wechselt er als Effenbergscher Wunschkandidat nach Ostwestfalen und trifft seinen ehemaligen Teamkollegen Niklas Hoheneder wieder. Er soll dabei helfen, dass der SC Paderborn die Klasse hält. Als Abwehr-Recke wird er sicherlich seinen Anteil daran haben. Vorerst blickt er voller Stolz auf seine Zeit an der Pleiße zurück. Und er weiß, dass er jederzeit wieder willkommen ist.

Aber derzeit stehen halt Nukan und Orban vor ihm, ergänzt durch Compper. Und ein Lukas Klostermann ist eben auch zu allem fähig. Deshalb hatte Sebastian in letzter Zeit nicht mehr regelmäßig gespielt. Aber das ist nicht schlimm, denn er hat ja jetzt seine Zukunft. Wie viel dem SC Paderborn der stille Riese wert war, ist nicht klar. Aber das ist auch ziemlich egal. Denn er wird sich schon beweisen. Hauptsache, die Ostwestfalen behandeln den Leipziger gut. Aber hat da irgendwer Zweifel daran?

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