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RB Leipzig empfing den FSV Frankfurt

RB Leipzig – Verflucht zur Rehabilitation. Und dann kam der FSV Frankfurt. Und danach stand fest, dass kein Problem in 4 Tagen gelöst wird. Verflucht zur Rehabilitation war die Mannschaft ja, weil die Erwartungshaltung der Fans ja war, dass sie sich anders / besser verkauft, um den Trainerwechsel zu rechtfertigen. Und es wurde auch vieles anders gemacht. Die Probleme sind aber nach wie vor vorhanden.

Wer jetzt glaubte, dass ein neuer Trainer von Dienstag bis Sonntag eine neue Mannschaft bauen kann und auf einen Schlag die Probleme im Angriff lösen kann, der sah sich heute Nachmittag in der Red Bull Arena getäuscht. Achim Beierlorzer baute gewaltig an der Mannschaft. Er machte auch das schier Undenkbare, als er die beiden Kapitäne der Mannschaft – Daniel Frahn und Dominik Kaiser – nicht einmal mit auf die Bank nahm. Majestätsbeleidigung? Und wenn schon, er musste ja schnell etwas tun.

Und so stellte Beierlorzer für die beiden Rebic in den Sturm und Kalmar ins Mittelfeld. Der Sturm hieß dann folgerichtig Rebic – Poulsen – Forsberg, das Mittelfeld Kimmich – Khedira – Kalmar. Gebracht hat es – nun ja – wenig. Soweit ich es mitbekam, war die erste Halbzeit nahezu spurlos vorbeigegangen. Es gab wenig Szenen, über die die Beobachter redeten. Hüben wie drüben verhedderte man sich im Kleinklein.

Das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Beierlorzer muss wohl eine Kabinenpredigt abgehalten haben. Denn soweit ich das überblicke, kam die beste Viertelstunde der „Roten Bullen“ seit langem. Aber ein Angriff der Bornheimer brachte dann die Erkenntnis, dass auch ein Fels wie Fabio Coltorti sich mal einen Klops erlaubt. Der nämlich hatte dem Frankfurter Roshi den Ball in die Füße gespielt. Und der wiederum hatte danach den Schweizer Keeper nervenstark umkurvt und den Ball ins leere Tor eingetütet.

Danach kam es nochmal zu einer offensiven Phase der Leipziger. Aber es wollte nichts gelingen. Ob es nun Abgänger Kimmich war oder Abwehr-Hühne Sebastian, der Ball wäre niemals heute ins Frankfurter Tor gewandert, auch wenn das Spiel noch 24 Stunden gedauert hätte. Und so kann man sagen, dass RB Leipzig zwar eine gute zweite Halbzeit hatte, aber einen einmal unaufmerksamen Torwart hatte, der die 3 Punkte des heutigen Tages nach Frankfurt schenkte.

Wenn ich mir so die Wortmeldungen zum Geschehen in der Red Bull Arena ansehe, dann heißt das Resümee, dass die zweite Halbzeit durchaus hoffen lässt, dass die Rotweißen wieder attraktiveren Fußball bieten. Man darf sich eben nur nicht im Kleinklein verzetteln. Eine wirkliche Trendwende konnte niemand wirklich von dem Spiel erwarten. Nun steht man irgendwo im Nirgendwo der zweiten Bundesliga mit 11 Punkten zu den Abstiegsplätzen und 9 Punkten zu den Aufstiegsplätzen auf Rang 8 – immernoch in dem Bereich, den ich als Saisonabschluss vermute. Also nichts schlimmes passiert.

Bildquelle: Vereinslogo von RB Leipzig – (C) RB Leipzig e.V.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 thoughts to “RB Leipzig empfing den FSV Frankfurt”

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