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Red Bull Arena in Leipzig von oben - By Philipp (Flickr: Leipzig von oben: Zentralstadion) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons Red Bull Arena in Leipzig von oben - By Philipp (Flickr: Leipzig von oben: Zentralstadion) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

RB Leipzig und der Katzenjammer

Oh, mein Gott! Der RB Leipzig hat verloren. Schande! Oder so, nicht wahr? Es ist wahr, der RB Leipzig hat in der Dritten Liga ein Spiel verloren. Gibt es darum jetzt gewaltigen Katzenjammer? Oder wie müssen wir das sehen?

Gestern ist für den ambitionierten Fußballverein aus Leipzig eine gewaltige Serie gerissen. Nach fast 500 Tagen (!) hat man gestern das erste Mal wieder in der Liga verloren. So lang hat – glaube ich – nicht mal eine Serie der großen Bayern gehalten. Tja, und gestern ist es eben passiert. Aber was ist denn eigentlich passiert?

  • Der RB Leipzig hat als Aufsteiger verloren, was immer passieren kann
  • Man hat gegen den Top-Favoriten SV Wehen Wiesbaden verloren, was auch immer passieren kann
  • Wiesbaden ist zuhause wohl eine Macht, und dort fand das Spiel schließlich statt

Also alles gar nicht so schlimm, oder? Wie jeder behauptet, man könne schon mal gegen die Bayern verlieren, so kann man eben auch sagen, gegen Wiesbaden kann man verlieren. Na und? Es ist aber die Frage, WIE der RB Leipzig die Niederlage eingefahren hat. Denn unterm Strich können sich die Leipziger durchaus ärgern.

Rund 4200 Zuschauer waren gestern in Wiesbaden dabei. Rund 350 kamen davon im RB Leipzig Tross. Es war nicht wirklich eine Wand. Da ist in der Red Bull Arena schon einiges mehr los. Und die Spieler aus Leipzig waren nur teilweise wach, was die erste Hälfte betraf. Bei beiden Wiesbadener Treffern waren die Bullen in einen gemeinsamen Tiefschlaf verfallen, was es dem Gegner recht einfach machte.

Ein an Chancen sehr armes Spiel brachte den Einäugigen unter den beiden Blinden hervor, und somit war der Vorsprung für Wiesbaden nicht unverdient. Für die miserable und teilweise verschlafene erste Halbzeit rehabilitierte sich die Zorniger-Elf und brachte eine ziemlich gute zweite Halbzeit zustande, in deren Konsequenz nicht unverdient der 2:1-Anschluss zustande kam.

Insgesamt ein Spiel von RB Leipzig, das nicht nur zwei Halbzeiten, sondern auch Licht und Schatten hatte. Ein Unentschieden wäre vielleicht etwas zuviel des Guten gewesen. Durch wachere Wiesbadener geht der Punktgewinn nach Hessen in Ordnung. Gegen eine solche Mannschaft kann man schon mal verlieren, aber nicht unbedingt immer so. Der RoteBrauseBlogger hat das Spiel wie gewohnt sehr umfangreich auseinander genommen.

Katzenjammer jedenfalls ist nicht angesagt. Nur darf man jetzt nicht in eine Herbstdepression verfallen und immer Spiele zur Hälfte verschlafen. Dann ist immernoch alles gut.

Bildquelle: Red Bull Arena in Leipzig von oben – By Philipp (Flickr: Leipzig von oben: Zentralstadion) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

One thought to “RB Leipzig und der Katzenjammer”

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