Es ist mal wieder soweit. Facebook aktualisiert die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, und viele Nutzer hyperventilieren vor sich hin. Es gibt eine ganze Menge Bekundungen, dass man gegen diese AGB protestiert und sich mit ihnen nicht einverstanden erklärt. Nichtsdestotrotz werden diese Geschäftsbedingungen mit dem Jahreswechsel in Kraft treten. Und der Unmut wird lauter.
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Warnung vor Facebook-Gruppenchat mit Bild-Erinnerung
Betrüger haben es offenbar mal wieder auf Facebook-Profile abgesehen. Es geht zurzeit eine Warnung herum, wonach etliche Facebook-Nutzer in einen Gruppen-Chat eingeladen werden. Wahrscheinlich kann es jeden betreffen, daher muss ich einfach mal warnen.
Neuigkeiten von Twitter
Twitter hat einen Ausblick darauf gegeben, was sie in Zukunft mit dem beliebten Kurznachrichten-Dienst vorhaben. Das war auf einem Analystentag, der stattfand. Und was für Analysten und Aktionäre interessant ist, kann für den Nutzer nicht uninteressant sein. Und so hat man auf die eher nur mäßige Entwicklung der Aktie reagiert und will sich etwas für die Zukunft einfallen lassen. Na klar, damit die Aktionäre bei der Stange bleiben. Also, was wurde da erzählt?
Facebook-Wurm mit Profilbildern
Ich habe festgestellt, dass ein Kontakt bei Facebook herumgefragt hat, ob jemand ein Video des Kontaktes erhalten hat. Und es wurde die Warnung ausgesprochen, das Video nicht zu öffnen, denn es sei gefährlich. Aber es dominierte völlige Unklarheit darüber, was es mit dem Video auf sich haben könnte. Und da denke ich, dass ich dazu etwas sagen kann.
Rechtsstreit: Twitter gegen die USA
Twitter wird mir irgendwie sympathisch. Ich meine, ich traue den Betreibern nach wie vor einiges zu, um mit Benutzerdaten etwas anzufangen. Aber was behördliche Schnüffeleien betrifft, wird der Kurznachrichtendienst gerade ein wenig aufmüpfig gegenüber der Regierung seines Heimatlandes. Und das darf man durchaus mal positiv betrachten, oder?
Online-Ansprache mit „du“ oder „sie“?
Haben Sie schon mal von dem Begriff „Internet-Gemeinde“ gehört? Lange Zeit dachte man, dass diejenigen, die diesen Begriff nutzen, von armen Irren reden. „Wir sind doch eine große Familie“, hört und liest man immer wieder. Aber das stimmt nicht. Meiner Ansicht nach muss man schon aufpassen, wen man wie im Internet anspricht. Und ich halte das recht konsequent. Und das sollten meine Kontakte auch merken.
Nein, ich sage nicht „Hello“ zu Ello
Ach, es gibt sie noch, die neu geschaffenen sozialen Netzwerke. Während Google Orkut abschaltet, strebt ein neues soziales Netzwerk in das Internet, um Nutzer einzufangen. Die Community heißt „Ello“ und sagt von sich, dass der Datenschutz gewahrt wird und keine Nutzerdaten verkauft werden. Alles toll, oder? Nein, mit Sicherheit nicht. Ich werde nicht wie all die anderen Lemminge Ello nachlaufen. Und das hat seinen Grund.
Wird Facebook eine monatliche Gebühr einführen?
Jetzt schlägt es 13! Facebook wird kostenpflichtig. Nicht nur, dass der Verein Werbung einblendet und im Verdacht steht, mit Nutzerdaten Handel zu betreiben. Jetzt wollen die Amerikaner noch zusätzlich Eintrittsgeld haben. Ich höre schon die wütenden Kommentare, die da lauthals protestieren.
Der fast nicht vorhandene Twitter-Algorithmus
Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen! Nicht einmal einen Algorithmus. Und wenn, dann wäre der sowieso schon da. Und wenn nicht, dann ist es auch nicht weiter schlimm. Twitter wird weitestgehend Twitter bleiben, aber eine Modernisierung wird irgendwann folgen. Also genug aufgeregt. So könnte man das Geschrei um den angeblichen Twitter-Algorithmus beantworten. Aber reden wir mal drüber.
Facebook und Google – Datensammlungs-Waisenknaben
Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, die Aktivitäten von Facebook, Google und Co. in Sachen Datensammlung zu verniedlichen. Sie machen das ja hauptsächlich, um den Nutzer zu steuern und ihm passgenau Werbung anzeigen zu können. Je genauer die beiden Konzerne ihre Nutzer kennen, desto besser die Werbung. Aber es ist wohl weiterhin so, dass man den beiden nicht andichten kann, dass sie die Daten ihrer Nutzer verkaufen.
Sie machen sich also erst einmal nicht der Hehlerei schuldig. Ihr Handeln ist zwar weiterhin skeptisch zu betrachten, aber kriminell ist das erst einmal nicht, nur eben gewinnorientiert. Kriminell scheint etwas zu sein, was andere Unternehmen tun.