Ich halte ja selbst nichts davon, dass man herabwürdigende Äußerungen im Internet ablässt. Vieles geht unter sie Gürtellinie. Und dass daraus ein Shitstorm wachsen könnte, ist auch völlig normal und gerechtfertigt. Aber ich habe einen Shitstorm beobachtet, der a) alle Vorstellungen übersteigt und b) das Leben der Autorin eines Tweets faktisch zerstörte.
Es geht um die kleine, feine Geschichte von Justine Sacco, der bisherigen Managerin der Öffentlichkeitsarbeit – der PR-Managerin also – des Konzerns IAC (u.a. Ask.com, Match.com, Vimeo, About.com, CollegeHumor). Diese Geschichte zerstörte innerhalb kürzester Zeit ihr Leben. Und das nur, weil sie ein wenig Blödsinn bei Twitter geschrieben hat.